Cialis: Risiken und Nebenwirkungen

Auch das potenzfördernde Mittel Cialis birgt - wie etwa Viagra - möglicherweise negative Folgen. Am häufigsten wird über Kopfschmerzen, Verdauungsstörungen und Rückenschmerzen geklagt.


Aufgrund seiner im Vergleich zu Viagra niedrigeren Dosierung kann Cialis auch über einen längeren Zeitraum regelmäßig eingenommen werden, jedoch nicht öfter als alle zwei Tage. Es sollte indes beachtet werden, dass Cialis keine vorbeugende Wirkung besitzt. Daher kann eine Therapie über einen längeren Zeitraum, die Einnahme kurz vor dem zu erwartenden Geschlechtsverkehr nicht ersetzen.

Wissenswertes über Cialis

  • Werden die üblichen Dosierungen eingehalten, kommt es in der Regel nicht zu Nebenwirkungen und Cialis kann die gewünschte Wirkung erzielen. Die häufigste Komplikation nach einer Überdosis von Cialis ist der sogenannte Priaphismus, eine schmerzhafte Dauererektion.
  • Sollten Männer beobachten, dass ihre Erektion nach dem Geschlechtsverkehr nicht zurückgeht, muss sofort ein Arzt oder das Krankenhaus aufgesucht werden. Der behandelnde Arzt muss dann umgehend über die Einnahme von Cialis informiert werden.

Welche Nebenwirkungen können auftreten?

  • Auch bei Cialis kann die Einnahme negative Folgen haben. Die häufigsten von Patienten beobachteten Nebenwirkungen nach der Einnahme von Cialis sind Kopfschmerzen, Verdauungsstörungen und Rückenschmerzen.
  • Auch eine verstopfte Nase und Muskelschmerzen über mehrere Tage hinweg, können in Folge der Einnahme auftreten. Aufgrund der langanhaltenden Wirkung bestehen auftretende Nebenwirkungen länger und treten bei wiederholter Einnahme erneut auf oder klingen nicht vollständig ab.

Wann darf Cialis nicht eingenommen werden?

  • Bestimmte Personengruppen sollten grundsätzlich von einer Einnahme absehen. Patienten, die infolge bestimmter Vorerkrankungen ein geschwächtes Immunsystem und einen schlechten körperlichen Gesundheitszustand haben, müssen auf die Einnahme potenzfördernder Medikamente verzichten.
  • Menschen mit Herz-Kreislauf-Erkrankungen, niedrigem Blutdruck, Leberfunktionsstörungen oder vor kurzem erlittenem Schlaganfall sollten Cialis nicht einnehmen. Ebenfalls kontraindiziert ist Cialis bei erblich bedingten Erkrankungen des Augenhintergrundes oder im Falle eines Herzinfarktes in den vorangegangenen 90 Tagen.

Gefährliche Wechselwirkungen

  • Die gleichzeitige Einnahme anderer Medikamente kann unter Umständen gefährliche Wechselwirkungen auslösen, da die Wirkung von Cialis erheblich verstärkt wird. Medikamente, die zur Behandlung verschiedener Herzerkrankungen eingesetzt werden, enthalten oftmals Nitrate, die im Zusammenspiel mit Cialis in seltenen Fällen zu Herz-Kreislaufversagen führen können.
  • Ist eine Herzerkrankung bekannt oder liegt eine andere Vorerkrankung vor, muss vor der Einnahme von Cialis mit dem behandelnden Arzt eine individuelle Dosierung oder Alternativtherapie angestrebt werden. Nur so können Sie sich vor gesundheitlichen Beeinträchtigungen schützen.