Cidre selber machen: echt französisch

Wer Cidre selber machen will benötigt nicht mehr als eine große Menge an Äpfeln, Gärhefe und Zucker. Das alkoholische Getränk kann man einfach in Plastikflaschen abfüllen und in ihnen die alkoholische Gärung einleiten.


Cidre selber machen: Cidre ist ein traditionelles Apfelweingetränk aus Frankreich, das auch weit über Europa hinaus bekannt ist. Das dem Most ähnliche, nur kurz angegorene, alkoholische Getränk ist hierzulande allerdings noch nicht so beliebt wie andernorts. Gerade deshalb kann man seine Gäste zum Beispiel dadurch überraschen, den echten französischen Cidre selber machen zu können. Der selbstgemachte Wein bringt auf jede Feier eine stilvolle Note.

 

Cidre selber machen – das benötigt man

  • Zum Cidre selber machen benötigt man zu allererst eine große Menge an Äpfeln.

 

  • Am besten sind die Augustäpfel, die bereits über einen großen Zuckeranteil verfügen. Sie sind die Grundlage für das Getränk und ihr Saft soll vergoren werden. 

 

  • Um an den Saft zu kommen, braucht man weiterhin eine Saftpresse oder, wer per Hand arbeiten will, ein einfaches Tuch. 

 

  • Zur alkoholischen Gärung wichtig, sind außerdem Zucker und Hefe. Zum Abfüllen reichen Plastikflaschen und ein Gärspund als Verschluss.

 

Cidre selber machen – so geht es

  • Um zunächst eine Vorstellung vom Mengenverhältnis zu gewinnen: Wer 50 Äpfel verwendet, wird ungefähr 30 Liter Cidre daraus machen können. Entsprechend sollte man Behältnisse mit ausreichendem Volumen bereithalten. 

 

  • Zunächst sollte man die reifen Äpfel waschen, sie in Stücke zerschneiden und sie dann mit Hilfe einer Saftpresse oder durch ein Tuch hindurch pressen. Den so gekelterten Apfelsaft gibt man am besten zunächst in einen Kanister, bis man ihn weiterverarbeitet. Man kann ihn aber auch bereits in die Plastikflaschen füllen. 

 

  • Unabdingbar, um eine erfolgreiche Alkoholgärung zu erhalten, ist der Gärspund, welcher einerseits Sauerstoff nicht nach innen gelangen und andererseits die Gärgase entweichen lässt. Ohne Gärspund müsste man jeden Tag die Gase entweichen lassen, ohne dabei allzu viel Luft in die Flaschezu lassen.

 

Zucker und Hefe

  • Reife Äpfel haben teilweise einen bereits hohen Zuckeranteil, sodass man nicht mehr zu viel Zucker selber hinzugeben muss. 

 

  • In der Regel sollte man aber auf ein Kilogramm Äpfel circa ein bis 1,5 Kilogramm Zucker geben. 

 

  • Das Obst enthält auch einen eigenen Anteil an Hefe, der die Gärung allmählich aber langsam einleitet. Gärhefe aus dem Supermarkt hilft dabei, den Apfelsaft in Wein zu verwandeln.

 

  • Mit Gärhefe hat man schon nach zwei Wochen einen selbstgemachten Cidre. Ohne Gärhefe dauert das Cidre selber machen mehr als drei Monate.