Cocktailkleid: Creme-farben für helle Häutchen

Ein Creme Cocktailkleid ist das perfekte Outfit für alle Frühlingstypen für einen zwangslosen, aber dennoch besonderen Abend.


Das Cocktailkleid wird, wie es der Name schon vermuten lässt, auf Cocktailparties getragen. In den zwanziger Jahren wurden diese Parties ins Leben gerufen, da das Ausschenken von Alkohol in öffentlichen Kneipen und Bars untersagt wurde. So blieb den Menschen nichts anderes übrig, als sich in Privathäusern zusammen zu finden um zu feiern. Cocktailparties fanden in dieser Zeit etwa gegen 17 Uhr statt und es wurden neben den alkoholischen, obligatorischen Cocktails auch nicht alkoholische Getränke und Häppchen gereicht. Heute gibt es diese Cocktailparties nicht mehr und so wird das Cocktailkleid gerne zu kleineren, festlichen Anlässen getragen, bei denen man in einem Ballkleid etwas overdressed wirken würde.

Das Cocktailkleid
Das Cocktailkleid wurde in genau dieser Zeit – den zwanziger Jahren – von der jungen Designerin Coco Chanel erfunden, die damit einen kleinen Skandal aber auch eine Revolution heraufbeschwörte. Kleider wurden damals niemals beinfrei getragen. Das Cocktailkleid hingegen reicht maximal bis zu den Waden und ist insgesamt eher körpernah geschnitten. Dazu kam das von Coco Chanel entworfene dezente Dekolleté, das jedes Cocktailkleid haben sollte. In Anbetracht der Sittsamkeit der Mode dieser Zeit lässt sich schnell nachvollziehen, welchen Skandal das Kleid in der damaligen Zeit auslöste.
Und so kam es auch, dass sich das Cocktailkleid erst vollends in den fünfziger Jahren durchsetzen konnte. Der berühmteste Vertreter des Cocktailkleids – das kleine Schwarze – sollte jedoch heute in jedem Kleiderschrank stilsicherer Frauen zu finden sein. So steht das Cocktailkleid mittlerweile als Sinnbild zeitloser Eleganz in der Modewelt.

Cocktailkleid: Creme für Frühlingstypen
Das Kleine Schwarze erfreut sich – wie bereits erwähnt – nach wie vor großer Beliebtheit. Wer es lieber farbenfroh und bunt mag, kann sich ein Cocktailkleid in den unterschiedlichsten Farben zulegen. Von der gemusterten oder geblümten Variante bis hin zu unifarbenen Vertretern in den neuesten Trendfarben lassen sich Cocktailkleider finden.
Wenn Sie ein Frühlingstyp sind, sollten Sie ihr Cocktailkleid in warmen, klaren Rot- und Orangetöne kaufen. Der Frühlingstyp zeichnet sich durch eine helle Hautfarbe mit einem zarten gelben Unterton aus. Er hat blondes oder braunes Haar mit einem dezenten Goldschimmer. Dieser Typ braucht warme und klare Farben, da er ansonsten kränklich und blass wirkt. Verzichten Sie als Frühlingstyp lieber auf weiß, tragen Sie stattdessen ein Creme Cocktailkleid oder wählen Champagner- beziehungsweise zarte Brauntöne.