Computer günstig zusammenstellen - Tipps

Mit etwas Köpfchen und der richtigen Dimensionierung lässt sich ein Computer günstig zusammenstellen.


Wer mit dem Gedanken spielt sich in nächster Zeit einen PC für die Büroarbeit und Recherche zu kaufen, kann sich mit ein paar Tipps einen Computer günstig zusammenstellen und bares Geld sparen.

 

 

Die richtige Hardware

  • Für die täglichen Aufgaben wie E-Mail, Office und Internetrecherche braucht man nicht die teuerste highend Hardware. Wenn es ein neuer PC sein soll, empfiehlt sich dafür ein Motherboard mit einer integrierten onboard Grafikkarte, diese ist für alle anfallenden Büroarbeiten und etwas ältere Spiele gerüstet. Falls es später eine stärkere Grafikkarte sein soll kann man diese als Steckkarte immer noch nachrüsten.

 

  • Damit man bei Tabellenberechnungen oder anderen Officearbeiten nicht zu lange warten muss sollte ein entsprechender Prozessor gekauft werden, dabei reicht bereits ein günstiges Doppelkern-Modell, auf welchen das Motherboard abgestimmt sein muss.

 

  • Ein weiterer wichtiger Faktor für die Geschwindigkeit und den Preis, ist die Größe des Hauptspeichers. Dabei kann man sich die vom Betriebssystem geforderte Mindestgröße als Richtmaß nehmen und diese um ein Gigabyte erhöhen, damit ist man gut ausgestattet für die täglichen Arbeiten, ohne dass der Computer zu langsam reagiert.

 

  • Zusammen mit den anderen Komponenten, wie einer für den Anwendungszwecks dimensionierten Festplatte und einem schnellen DVD-Laufwerk, kann man einen Computer günstig zusammenstellen. Dabei hilft oft eine Produkt-Suchmaschine, die Preise für ein Produkt bei verschiedenen Internetshops vergleicht.

 

Das Betriebssystem und die Software

  • Wer seinen Computer günstig zusammenstellen möchte, sollte auch nicht vergessen, dass ein Betriebssystem notwendig ist, da ohne ein solches ein Computer nicht produktiv genutzt werden kann.

 

  • Dabei ist Windows das im PC-Bereich am häufigsten eingesetzte Betriebssystem und leider als normale Verkaufsversion relativ teuer. Aber es gibt sogenannte System Builder Versionen, die der üblichen Verkaufsversion zum Großteil entsprechen, das einzige was fehlt ist der 90-tägige telefonische Herstellersupport.

 

  • Wer bereits ein oder zweimal Windows installiert hat sollte damit keinen Probleme haben und den telefonischen Support nicht benötigen. Die System Builder Versionen sind teils 50 Prozent günstiger als die normalen Verkaufsversionen.

 

  • Alternativ kann man das kostenlose Ubuntu-Linux einsetzen, wenn man nicht auf besondere Windows Software angewiesen ist und einen ersten Versuch in Richtung eines einfach zu bedienenden Linux-Systems machen möchte.

 

  • Wenn man das Betriebssystem gewählt hat, braucht man natürlich auch andere Software mit der man arbeiten kann. Zum Beispiel bietet die Open Source Alternative „Open Office“ alles was man für die tägliche Büroarbeit benötigt und ist im Gegensatz zu Microsoft Office kostenlos und auch für verschiedene Betriebssysteme verfügbar. Man muss etwas im Internet nach Open Source Software suchen und kann damit sicher seinen Computer günstig zusammenstellen.