Couscous - das Grundnahrungsmittel aus Nordafrika

Couscous zählt in den nordafrikanischen und arabischen Ländern schon seit Jahrhunderten zu den Grundnahrungsmitteln und hat nun auch den Weg in unsere Küchen gefunden.


Man kennt Couscous wahrscheinlich aus dem Urlaub in Ägypten, Algerien oder anderen arabischen Ländern, wo es eine beliebte Grundlage für allerlei Gerichte ist und traditionell mit der Hand gegessen wird. In manchen Teilen Europas ist es durch Einwanderer auch sehr verbreitet, wie etwa in Frankreich, wo es schon lange in jedem Supermarkt zu finden ist.

Traditionelle Herstellung

  • Traditionell wird Couscous aus dem Grieß von Hartweizen, Gerste oder Hirse hergestellt. Dazu wird er zunächst, manchmal unter Zugabe von Mehl, ausgebreitet und mit Salzwasser besprenkelt, sodass er leicht feuchte tropfengroße Klümpchen bildet.
  • Anschließend wird er zerrieben, sodass millimeterkleine Kügelchen entstehen. Diese werden ausgesiebt und wiederholt befeuchtet und zerrieben, bis das Grieß verbraucht ist und es anschließend getrocknet wird. Dann ist er lange haltbar und kann nach Bedarf zubereitet werden.

Nährgehalt von Couscous

  • Da Couscous zwar sehr fettarm, aber dennoch nährreich und sättigend, da kohlenhydratreich ist, passt es sehr gut in die gesundheitsorientierte und figurbewusste Küche.
  • Bei der Herstellung bleiben auch nahezu alle Nährstoffe enthalten. Dazu gehören Vitamin E, Vitamine der B-Gruppe, sowie die Mineralstoffe Kalium, Magnesium und Phosphor.

Zubereitung

  • Couscous wird nicht gekocht, wie andere Getreidesorten, sondern lediglich über kochendem Wasser dampfgegart. Auch sehr verbreitet ist die Zubereitung in einer sogenannten Couscousière. Dies ist ein Topf, in dem die übrigen Gemüsezutaten gekocht werden, mit einem Aufsatz, in dem gleichzeitig der Couscous dampfgegart wird.
  • Auf diese Weise gelingt er besonders gut und wird weich und körnig, ohne zu verkleben. Zwischendurch wird er mehrmals aufgelockert und anschließend mit Butter oder Öl verfeinert.
  • In manchen Ländern wird er traditionell mit Gewürzen, zum Beispiel Safran, oder mit Kürbis eingefärbt. In unseren Supermärkten findet man mittlerweile auch Instantcouscous, der nur mit der gleichen Menge kochendem Salzwasser vermischt werden muss, ohne zusätzlich gegart zu werden.
  • Couscous passt zu allen Gemüsearten, vor allen Dingen wird es mit Tomate, Zucchini, Karotten, Kürbis, Kohl und Kichererbsen zubereitet und traditionell auf einem großen Teller angerichtet, in dessen Mitte die jeweilige Gemüse- und Fleischzubereitung gegeben wird.
  • Auch in Süßspeisen lässt er sich als Grundlage verarbeiten und zum Beispiel mit Rosinen, Milch oder Mandeln verfeinern. Da es einen nur sehr leichten, dezenten Eigengeschmack hat, kann man ihn mit nahezu allem kombinieren.