Cremefarben: Eine Alternative zur Hochzeit in Weiss

Cremefarben ist das neue Weiß - und vor allem eine gute und edle Alternative, wenn man nicht in Weiss vor den Traualtar treten möchte. Mit einem cremefarbenen Outfit bei Ihrer Hochzeit zeigen Sie Farbe und betonen zugleich Ihre Weiblichkeit.


Jedes Mädchen träumt von klein auf von der eigenen Hochzeit und ihrem Brautkleid. In Mädchenträumen ist das Brautkleid lang, weiß, mit langer Schleppe und dem Schleier und mit viel Spitzen. Muss ein Prinzessinenkleid aber immerWeiß sein? Wir zeigen Ihnen, dass auch ein cremefarbenes Brautkleid ein echter Blickfang ist.

Kurze Geschichte des Brautkleids

  • Ende des 19. Jahrhunderts waren bei den Bräuten aus der Stadt - vor allem aus der Mittelschicht - die Brautkleider in verschiedenen Farben sehr beliebt. Mädchen aus ärmeren Verhältnissen trugen zur Hochzeit ihr bestes Kleid, also kein spezielles Hochzeitskleid. An manchen Orten galt Trachtenkleid (vor allem seine feierliche Sonntagsversion) als Brautkleid. Die Braut trug auf dem Kopf meistens Hut, aber oft auch nur Blumen in den Haaren. Aus dieser Zeit stammt die Mode der handgenähten Schleier.
  • Vor dem Ersten Weltkrieg lag das Brautkleid in Grau, mit kleinen Perlen bestickt, sehr im Trend. Während des Krieges waren einfache Kostüme und Handschuhe dann nicht nur, um zu sparen, sehr beliebt. Auf dem Kopf trug die Braut einen kleinen runden Hut.
  • Während des Zweiten Weltkrieges kam auf den Hut ein kleiner Schleier. Was die Farbe betrifft, so war die weiße Farbe dominant, aber man sah auch helle Pastellfarben, darunter auch cremefarben. Die speziellen Brautkleider, wie wir sie heute kennen, sind erst seit den Fünfziger Jahren des 20. Jahrhunderts auf dem Markt. Neben Kleidern in Weiß sieht man heute immer öfter auch cremefarbene Brautkleider als eine praktische und dabei sehr elegante Alternative zum weißen Brautkleid.

Bedeutung der Farben in unserem Leben

  • Die Farbpsychologie beschäftigt sich mit der Bedeutung der Farben und ihrem Einfluss auf unser Leben. Was sagt dieses Fachgebiet speziell zur weißen und cremefarbenen Farbe? Weiße Farbe symbolisiert Reinheit, Unschuld, aber auch Weisheit, Licht und Schnee.
  • Je nach der Kultur steht weiße Farbe auch für die Trauer, wie zum Beispiel im Judentum. Im Zusammenhang mit der Hochzeit symbolisiert sie die Jungfräulichkeit der Braut. Mit dem weißen Kleid manifestiert sie, dass sie unschuldig in die Ehe geht.
  • Da es aber heute nur selten der Fall ist, versteht auch manche junge Braut diese Symbolik nicht mehr. Cremefarben ist eine sehr helle braune Farbe, die fast in sandgelb übergeht. So kann man sagen, dass diese Farbe ein Symbol für Geborgenheit und Stabilität ist.
  • Cremefarben beim Brautkleid hat sich als Alternative zum weißen Brautkleid etabliert. Cremefarben ist der weißen Farbe ähnlich und trotzdem muss sie nicht die Unschuld symbolisieren, sondern kann auch für Weiblichkeit und Sanftheit stehen. Farbige Brautkleider liegen also voll im Trend.
  • Trägt man ein einfaches cremefarbenes Brautkleid, kann man es auch nach der Hochzeit noch tragen - als Abendkleid oder zu besonderen Anlässen. Ein weißes Brautkleid dagegen trägt man nach der Hochzeit nicht mehr.