Cuxhaven

In der kleinen Stadt an der Nordseeküste werden vor allem Wasserfans ihre schiere Freude haben, alle möglichen Wassersportarten können hier problemlos ausgeübt werden. Auch das Watt lockt mit seiner einzigartigen Mischung aus Leben und Wissen.


Lebensgefühl mit ländlichem Charme. Was auf den ersten Blick unvereinbar scheint, ist es nicht. Ganz im Gegenteil. Menschen, die ausspannen möchten, sind hier genauso richtig wie Urlauber, die ein volles Programm erleben wollen. Gehen Sie einfach auf Entdeckungstour durch das wunderschöne Cuxhaven und lernen Sie all seine verschiedenen Gesichter kennen.
 
Von Wald und Watt
Cuxhaven ist ein buntes Sammelsurium vielfältiger Landschaftsformen, die sich am Ende des Urlaubs zu einem harmonischen Ganzen zusammengefügt haben. Vorbei am grasbedeckten Deich, noch ein letzter Blick auf die einfahrenden Schiffe. Weiter geht es zu den größten zusammenhängenden Wattflächen, die sich offenbaren, wenn sich die Nordsee zurückzieht. Das riesige Gebiet gehört zum Nationalpark Niedersächsisches Wattenmeer und beherbergt viele Millionen Tier- und Pflanzenarten, zahlreiche von ihnen leben nur hier. Nun: kilometerlange Strände mit weichem Sand. Besuchen Sie den Döser Strand und lassen Ihre Füße im weichen Sand versinken. Schließlich die ausgedehnten Wald- und Heideflächen. Der Wernerwald beispielsweise ist der einzige Wald, der direkt an der Nordseeküste liegt. Nur St.Peter Ording kann mit ebenso einem Gebiet aufwarten. Schließen Sie Ihre Augen und atmen Sie den Geruch des Waldes ein – diesen unverwechselbar erdigen Duft nach Leben und Abenteuer.
 
Geschichte (n) von Meer und Marine
Cuxhaven ist ein hervorragendes Beispiel dafür, wie Schifffahrt und Handel eine Stadt beeinflussen können. Schon aus der Ferne erblickt man die „Dicke Berta“ – einen schwarz-weißen Leuchtturm, der auch erklommen werden kann. Oben angekommen bietet sich ein spektakulärer Blick über die Nordsee. Eine weitere Attraktion, die ganz im Zeichen der maritimen Geschichte Cuxhavens steht, ist das Wahrzeichen der Stadt – die Kugelbake, ein hölzernes Seezeichen. Auch die Semaphore, ein skurril anmutendes Gebilde aus Rollen, Zeigern und Pfeilen zeigt, dass Cuxhaven eine von Schifffahrt geprägte Stadt ist. Das Wrackmuseum im Stadtteil Stickenbüttel wagt einen etwas anderen Blick auf diese Historie. Als das einzige seiner Art in Europa stellt es Überreste von Schiffen aus, die in der Nordsee versunken sind.
 
Meer mal anders
Über 3500 Veranstaltungen und Aktivitäten locken jedes Jahr viele Besucher nach Cuxhaven. Von Kunstausstellungen, Theateraufführungen und Konzerten – der kulturelle Kalender ist stets prall gefüllt. Zu den Höhepunkten gehört das Rockfestival „Deichbrand“, bei dem mehr als 30 Bands auf zwei Bühnen ihre Hits zum Besten geben. Im Stadtteil Duhnen hingegen findet regelmäßig das große Wattrennen statt. Das Pferderennen auf dem Meeresgrund wird von Meeresgott Neptun persönlich eröffnet und begleitet. Wer hingegen mehr an den Bewohnern des Meeres Interesse zeigt, ist im kuriosen Muschelmuseum genau richtig. Hier – in Wremen – werden mehr als 2200 Muscheln und Schnecken gezeigt, alle Formen, Größen, Gestalten sind vertreten: vom ein Gramm schweren Exemplar bis hin zur 30 Kilogramm schweren Mega-Muschel. Das Besondere: Alle Ausstellungsstücke sind nicht mit ihrem lateinischen Namen vertreten sondern beeindrucken die Besucher mit Fantasienamen. Diese wiederum sind an Alltagsgegenstände angelehnt.
 
Sportstadt im Norden
Jegliche Aktivitäten am und im Wasser sind in Cuxhaven ideal auszuführen. Wasserski, Kitesurfen oder die neue Trendsport Parakart, kleine und große Badenixen werden Stunden voller Spaß erleben. Cuxhaven ist auch beliebtes Angelrevier, im Altenwäldler Angelpark oder am Gudendorfer See können Sie sich den ein oder anderen großen Fang machen. Das Alternativprogramm könnte beispielsweise in einer Wattwanderung, die unter anderem zur Insel Neuwerk führt, bestehen. Am einzig befestigten Center-Court – dem „Stadion am Meer“ – direkt am Meer können Urlauber müde Füße eine Weile hochlegen und anderen beim Sporttreiben zusehen.