Darmsymptome erkennen: Wissen, wenn etwas nicht stimmt

Die Darmsymptome erkennen ist sehr wichtig. Bei manchen Menschen sind Signale aus dem Verdauungstrakt wichtige Anzeichen ihrer psychischen Verfassung.


Ein Darm arbeitet rund um die Uhr. Er regelt die Verdauung mit Hilfe von Millionen von Nervenzellen eigenständig, weshalb von einem Darmhirn die Rede ist. Oftmals kann man Darmsymptome erkennen, wie Durchfall und Unterleibszwischen, die sich beispielsweise vor einer Prüfung melden.

Der Darm als Multitalent

  • Grundsätzlich wird der Darm nur registriert, wenn er Ärger macht. Der Darm ist ein Multitalent. Den muskulösen Schlauch durchwandern in einem Menschenleben rund 50 000 Liter Flüssigkeit und etwa 30 Tonnen Speisen. Der Speisebrei wird mit Verdauungssäften vermischt und gründlich geknetet.
  • Kohlenhydrate, Eiweiße und Fette werden durch Enzym-Cocktails in kleine Bausteine gespalten. Die Nährstoffe werden dann von Darmwandzellen aufgenommen und an die Lymphflüssigkeit und an das Blut weitergeleitet. Der Darm sichert das Überleben des ganzen Körpers und am Ende werden nur die unverdaulichen Bestandteile und Zellreste ausgeschieden.

Jeder kann Darmsymptome erkennen

  • Die häufigsten Formen von Verdauungsbeschwerden sind der Reizmagen und Reizdarm, diese erfordern auch meist einen Arztbesuch. An diesen Magen-Darm-Beschwerden leiden etwa 25 bis 30 Prozent der Bevölkerung, aber vorwiegend Frauen. Es wird keine organische Erkrankung gefunden, dennoch funktioniert das Verdauungssystem nicht richtig.
  • Für beide Erkrankungen können langanhaltender Stress, Medikamente, Infektionen und Nahrungsmittel Auslöser sein. Die natürliche Funktion kann aber auch durch den Konsum von Alkohol, durch Bewegungsarmut oder durch Übergewicht gestört werden.
  • Durch einen Reizmagen und Reizdarm wird die Lebensqualität meist stark eingeschränkt und dies gerade durch wiederkehrende Schmerzen im Verdauungstrakt. Wer hierfür Darmsymptome erkennen möchte, kann ein Druck- und Völlegefühl nach dem Essen feststellen, oftmals ist man nach einigen Bissen bereits satt und hat Schmerzen im Oberbauch.
  • Zu zahlreichen Beschwerden können psychische oder seelische Probleme führen. Ein ungewöhnlicher Stuhlgang, Durchfall, Verstopfung, starke Schmerzen, Blähungen und Krämpfe kann man hier als Darmsymptome erkennen.

Die Darmsymptome erkennen bei Divertikel

  • Die Rede ist häufig von einer großen Anzahl an Divertikel, wenn geschwächte Stellen in den Darmwänden, der Luft im Darm und dem Druck des Essens nachgeben.
  • Hier bilden sich kleine Täschchen, wo Essen eindringt und nicht mehr weiterkommt. In diesen Ausbuchtungen verrottet Stuhl und Essen und es kann zu Entzündungen kommen. Zu den Symptomen gehört hier schlechter Atem.

Die Darmsymptome erkennen bei Irritationen und Kolitis

  • Symptome, wie eine erhöhte Temperatur, Erbrechen, Magenschmerzen, Übelkeit und Diarrhöe, können bei einer akuten Irritation im Ventrikel und im Dickdarm verursacht werden.
  • Die Kolitis entsteht aufgrund verschiedener Infektionen, Nahrungsmittelintoleranz und durch falsche Ernährung. Die Schleimhaut des Dickdarms kann auch durch Magenschmerzen, Verstopfung und Diarrhöe irritiert sein.