Das Gehalt im Beruf der Erzieherin

Öffentlicher Dienst, Heim- und Jugenderziehung, sowie Unterschiede in einigen Bunderländern: Das Gehalt im Beruf der Erzieherin.


Das Gehalt im Beruf der Erzieherin ist von Bundesland zu Bundesland unterschiedlich. Allerdings wird die Ausbildung zur staatlich anerkannten Erzieherin nicht vergütet. Sie findet in Berufsfachschulen statt und dauert zwischen zwei und vier Jahren. Sowohl in theoretischen als auch praktischen Erziehungsmaßnahmen werden Erzieherinnen ausgebildet. Während der Ausbildung können meist Zusatzqualifikationen erworben werden. Erzieherinnen sind überwiegend in Tageseinrichtungen für Kinder, Heimerziehung, sowie diversen anderen betreuten Wohnformen tätig. Auch in Freizeitangeboten und Ferieneinrichtungen werden Erzieherinnen benötigt. Der direkte Vergleich vom Gehalt im Beruf der Erzieherin kann nur dann wirkungsvoll erfolgen, wenn man die gleiche Tätigkeit und Arbeitszeit gegenüberstellt. Es unterscheidet sich, ob Erzieherinnen in staatlichen, kirchlichen oder privaten Einrichtungen tätig sind. Allgemein gilt der Beruf der Erzieherin allerdings als unterbezahlt.

Verdienst erhöhen
Weiterbildungen oder auch eine jahrelange Anstellung bei der gleichen Arbeitsstelle erhöhen die Chancen einen größeren Verdienst einzufahren. Auch vom Einsatzort oder der Berufserfahrung ist das Gehalt im Beruf der Erzieherin abhängig. Als frisch Ausgebildete kann man mit einem Gehalt von unter 1.000 Euro rechnen. Selbst wenn man nun einige Jahre in dem Beruf tätig ist, erhöht sich die Vergütung nicht zwingend über die 2.000 Euro-Grenze. Sollte man es jedoch schaffen und zur Leiterin einer Kindertagesstätte oder ähnliches befördert werden, kann man auch über 3.000 Euro verdienen.

Unterschiedliches Gehalt im Vergleich
In Hessen zum Beispiel, verdient man als Erzieherin mindestens 300 Euro brutto, maximal 3.800 Euro. In Bremen wiederum verdient man mindestens 992 Euro brutto, kann aber maximal 2.300 Euro im Laufe der Zeit verdienen. In Nordrhein-Westfalen bekommt man minimal 640 Euro brutto, kann es jedoch schaffen ein Gehalt im Beruf der Erzieherin von bis zu 4.000 Euro einzufahren. Als Erzieherin im Tätigkeitsfeld der Jugend- und Heimerziehung sieht der Lohn wieder ganz anders aus. Auch hier findet man die 400 Euro Brutto-Grenze und ein maximales Einkommen von 4.100 Euro. Hier richtet sich der Tarif nach Verdiensten. Bei Honorartätigkeiten wird nach Stunden abgerechnet. Nachtschichten werden in der Regel höher bezahlt, da das Gehalt nach Arbeitsaufwand und Arbeitszeit gerechnet wird.

Staatlich anerkannte Erzieherinnen im öffentlichen Dienst werden in die Entgelttabelle 8 gerechnet. Der Verdienst bei Stufe 1 beträgt hier 2.132 Euro. Je höher man eingestuft wird, desto höher ist auch das Gehalt. Mit 2.743 Euro kann man dann in der höhsten Stufe 6 rechnen.