Das Medikament Sertralin: ein Antidepressiva, seine Einsatzgebiete und seine Wirkungsweise

Sertralin findet verstärkt Anwendung bei starken Depressionen, Zwangserkrankungen, Angsstörungen, Phobien und ähnlichen Erkrankungen der Psyche.


Gerade in der heutigen Zeit leiden viele Menschen unter dem Druck, den die Gesellschaft aufbaut und unter großen Existenzängsten. Viele Menschen können nicht mehr "abschalten" und begeben sich so in eine Zwangssituation. Der Körper und die Psyche versagen ihren Dienst. Aber auch das Medikament Sertralin kann nur die psychischen Fehlimpulse unterbinden. Die Ursache der Erkrankung, kann durch die Einnahme nicht behoben werden. Dennoch lindert es bei stark ausgeprägter Erkrankung die unangenehmen Empfindungen des Patienten. Ebenso ist die Gabe in schlimmen Phasen der Erkrankungen durchaus notwendig. Allerdings sollte jeder Arzt bevor er Antidepressiva (egal welche) verschreibt genau über alle Folgen nachdenken.
Denn eine Abhängigkeit kann nicht ausgeschlossen werden. Auch müssen Angehörige eine weitere Wesensveränderung des Betroffenen in Kauf nehmen.

Nach Alternativen suchen
Sertralin ist und bleibt ein Antidepressiva. Es ist ein rein chemisches Produkt. So muss unser Körper dieses Produkt annehmen und verarbeiten wollen. Jeder sollte darüber selbst entscheiden, ob es notwendig ist, so ein Medikament für eine Erkrankung anzuwenden oder ob es vielleicht auch eine Alternative gibt. In vielen leichteren Fällen genügen eventuell Mittel aus der Natur oder ein gutes Buch, Entspannungsübungen und ganz wichtig "der eigene Wille". Die Natur lässt seit Jahrhunderten die Pflanze Johanniskraut wachsen und die Sonne scheinen! Wir sollten immer die Nebenwirkungen bei Medikamenteneinnahme bedenken.

Jede Wirkung hat eben auch Nebenwirkungen
So auch Sertralin. Bekannt sind zum Beispiel Gewichtszunahme, Müdigkeit, Übelkeit, Magen-Darmbeschwerden und Schlafstörungen bis hin zum Verlust der Libido.

Was Hippokrates der Menschheit ans Herz legte
Hippokrates war ein griechischer Arzt, der 460 vor Christus lebte und den Satz prägte: "Die natürliche Heilkraft in jedem von uns ist die größte Kraft, um wieder gesund zu werden. Vordringliche Aufgabe der Medizin ist daher, alles was diese natürliche Heilkraft stärkt in jedem Menschen zu fördern"

Kann Sertralin diese natürliche Heilkraft fördern?
Genau deshalb kann dieses Medikament in bestimmten Fällen und stark ausgeprägten psychischen Erkrankungen der Anstoß für die körpereigenen Heilkräfte sein. Sertralin bewirkt, dass die Psyche wieder zur Ruhe kommt und das Unterbewusstsein positive Impulse wahrzunehmen lernt, letztlich der eigene Wille wieder die Oberhand über das Unterbewusstsein erlangt. So kann der Patient die schönen Dinge in seinem Leben wieder täglich erkennen.