Das natürliche Heilmittel Wasser

Wasser ist der Hauptbestandteil unseres Körpers. Doch kann man von dem Heilmittel Wasser sprechen?


Das Heilmittel Wasser? Zunächst scheint dieser Gedanke nicht völlig abwegig. Immerhin besteht unser Körper zu zwei Dritteln aus Wasser. Es hält unsere Zellen frisch und am Leben, ist das wichtigste Gleitmittel zwischen Gelenken und ist unentbehrlich für alle Gehirnfunktionen, um einige Beispiele zu nennen. Menschen müssen täglich Wasser über Nahrung und das Trinken aufnehmen um den Körper ausreichend zu versorgen. Problematisch ist in unserer Gesellschaft, dass wir viel zu oft den Großteil der benötigten Flüssigkeit in Form von Kaffee, Limonaden und anderen Getränken zu uns nehmen, statt einfach Wasser zu trinken.

Chronische Dehydrierung

  • Nicht nur Heilpraktiker sind davon überzeugt, dass Wasser heilende Kräfte besitzt und viele Krankheiten lindern oder gar heilen kann, sondern auch in der Schulmedizin ist der Fakt bekannt, dass Wasser die Selbstheilungskräfte des Körpers anregt. Es wird davon ausgegangen, dass die Ursache vieler Erkrankungen ein chronischer Dehydrierungszustand des Körpers ist. Dehydrierung heißt, dass der Körper für all seine Bedürfnisse nicht genügend Wasser zur Verfügung hat.
  • Einige werden sich wundern und sagen, dass sie keinen Durst haben, beziehungsweise keinen trockenen Mund, der darauf hindeuten würde. Doch dies ist der springende Punkt. Der Organismus leidet nämlich schon lange vor den genannten Anzeichen an Wassermangel und ein trockener Mund gehört schon zu den letzten deutlichen Symptomen. Daher wird Ärzten mittlerweile empfohlen zunächst zu prüfen, ob sich die Symptome durch verstärktes Wassertrinken lindern lassen, bevor sie eine medikamentöse Behandlung bestimmter Erkrankungen beginnen.

Die Ursache für Erkrankungen

  • Als Beispiel gilt die jugendliche Diabetes vom Typ 1. Seine Entstehung wird nämlich auf Wassermangel in den Insulin produzierenden Zellen der Bauchspeicheldrüse zurückgeführt. Auch Bluthochdruck, Rheuma und Magengeschwüre sind typische Erkrankungen, die in vielen Fällen durch lebenslangen chronischen Wassermangel bedingt sind. Ein weiteres Problem ist noch stärker verbreitet. Nämlich essen wir sehr oft, wenn wir eigentlich Durst haben.
  • Dadurch wird natürlich auch Übergewicht begünstigt. Das liegt einerseits daran, dass wir das Durstgefühl nicht mehr richtig wahrnehmen, beziehungsweise als solches deuten können. Anderereits führt Wassermangel auch zu einem Salzmangel in den Zellen, sodass wir dazu neigen mehr zu essen, um über die Nahrung das fehlende Salz aufzunehmen.

Das tägliche Unwohlsein

  • Sehr viele kleinere tägliche „Wehwechen“ können im Handumdrehen durch Wassertrinken verschwinden. Wer sich beispielsweise morgens schlapp und schwach fühlt, sollte direkt nach dem Aufstehen ein großes Glas Wasser trinken. Wem nach dem Duschen leicht schwindelig wird, kann dies ebenfalls durch ein Glas Wasser bekämpfen. Das kann am Wassermangel im Gehirn liegen, den man durch die erwärmten und geweiteten Blutgefäße erst spürt.
  • Wasserödeme werden oft mit Fettpolstern verwechselt. Diese Einlagerungen von Wasser kann man auch einfach loswerden, indem man sie mit vermehrten Wassertrinken ausschwemmt. So entfernt man nämlich die Wasser bindende Salze aus dem Gewebe. Eine Vielzahl anderer Alltagsbeschwerden lässt sich durch Wasser abwenden, wie Verstopfung, Einschlafprobleme, Sodbrennen, Kreislaufprobleme oder depressive Stimmungen. Von dem Heilmittel Wasser zu sprechen, ist demnach nicht übertrieben.