Das perfekte Bild im Handumdrehen: Digitale Bildbearbeitung

Das Fotografieren mit Digitalkameras hat viele Vorteile. Sehr praktisch ist besonders die nachträgliche digitale Bildbearbeitung.


Schöne Neue Welt: Die digitale Bildbearbeitung ermöglicht, dass man im Handumdrehen aus einem mittelmäßigen Schnappschuss ein erinnerungswürdiges Foto zaubern kann. Nicht nur Profis können dabei ihre Bilder bearbeiten, auch für Anfänger gibt es das richtige Programm. Und dafür muss man nicht einmal viel ausgeben – im Internet finden sich viele kostenlose Programme, die (fast) genauso viel können wie teure Fotoprogramme.

Ein paar Klicks zum perfekten Bild
Mithilfe der verschiedenen Programme, egal ob umsonst oder gekauft, kann so einiges korrigiert werden. Unschärfen lassen sich genauso bearbeiten wie Über- und Unterbelichtung. Auch stürzende Linien, zu starke oder zu schwache Kontraste oder das sogenannte Bildrauschen muss man nicht hinnehmen. Sind Bilder also zu hell, zu dunkel oder zu unscharf oder haben alle Menschen auf den Fotos rote Augen, kann man dagegen viel machen. Es gibt sogar die Möglichkeit „kosmetisch“ nachzuhelfen, also zum Beispiel glänzende Haut matter zu machen oder andere Feinheiten zu verbessern.

Der richtige Effekt
Auch wenn das Bild gelungen ist, kann man es bearbeiten. So kann man zum Beispiel zwei oder mehr Bilder in einer Fotomontage kombinieren oder mithilfe von Effekten wie Tontrennungen, Korneffekte oder Pseudosolarisationen das Bild verfremden. Auch Schrift kann man im Nachhinein einfügen und so beispielsweise seine eigenen Grußkarten entwerfen. Die nötige Hard- und Software ist dabei schon günstig zu haben. In vielen Fällen gibt es speziell für Hobbyfotografen entwickelte Programme, die durch eine einfache Handhabung punkten. Auch mit kostenlosen Programmen aus dem Internet lassen sich Bilder digital bearbeiten.

Original oder Fälschung?
Wer sich mit seinem Bearbeitungsprogramm gut auskennt, kann bei einem Landschaftsfoto zum Beispiel das Wetter nachträglich verbessern, den Himmel also blauer machen oder Nebel verschwinden lassen. Auch kann man im Nachhinein den Horizont waagerecht ausrichten. Der wird nämlich gerade bei Schnappschüssen häufig schief. Auch Farben lassen sich mithilfe von digitaler Bearbeitungssoftware problemlos anpassen. Natürlich geht dadurch der dokumentarische Charakter des Bildes verloren. Doch solange man nicht übertreibt, eignet sich die digitale Bildbearbeitung perfekt, um kleine Makel mühelos verschwinden zu lassen, egal ob es sich um rote Augen, eine kleine Fliege auf dem Bild oder unscharfe Konturen handelt. Selbst Anfänger machen so aus mittelmäßigen Schnappschüssen mithilfe von ein paar Klicks perfekte Fotos.