Das Teilvorzelt schnell und einfach aufbauen

Teilvorzelte sind in nur vier Schritten schnell und unkompliziert aufgebaut und lassen sich vielfältig nutzen.


Ein Teilvorzelt passt zu jedem Wohnwagen oder Wohnmobil, solange es nicht breiter als diese ist.  Ein Umlaufmaß ist nicht zu beachten. Lediglich ästhetische Gründe sollten Sie in Betracht ziehen. So könnte es störend wirken, wenn das Teilvorzelt in Mitten eines Fensters abschließt. Von nur einer Person kann es in kürzester Zeit aufgebaut werden.

Der Aufbau
Rollen Sie das Teilvorzelt aus. Damit ein fester Boden keinen Schaden nimmt, sollte der Untergrund eben und ohne scharfkantige Erhebungen sein. Nun wird zunächst das Zelt mit dem Wagen verbunden. Dazu wird es entweder direkt in die Kederleiste eingezogen oder mittels Adapterplatten an dieser verankert. Je nach Produkt variiert das Gestänge. Gebräuchlich sind Gestänge aus Fiberglas, Aluminium und Stahl. Das Gestänge wird in Hohlsäume eingezogen oder mittels Klettstreifen mit der Zelthaut verbunden. Bei einigen Anbietern erleichtern farbliche Markierungen an den Stangen und Hohlsäumen die Zuordnung. In jedem Falle lohnt sich ein Blick auf die Aufbauanleitung, um Verzögerungen zu vermeiden. Bevor Sie beginnen einzelne Stangen einzuziehen, sollten Sie das gesamte Gestänge durchschaut haben. Oft bestehen Stangen aus mehreren Teilen, die zusammengesteckt werden müssen. Sortieren Sie die Teile und legen Sie passend zueinander aus. Schließen Sie nun die seitliche Verbindung zum Wagen ab, indem Sie die Andruckstangen montieren. Diese werden mittels Klettstreifen mit dem Teilvorzelt verbunden. Sollten zu Ihrem Zelt keine Andruckstangen gehören, sorgen angenähte Schaumwülste für den Abschluss. Zum Schluss erfolgt das Abspannen. Beginnen Sie mit dem Boden oder dem Erdstreifen bei Zelten ohne festen Boden. Spannen Sie die Seiten mit möglichst geringer Spannung ab, um Belastungen durch Wind auszugleichen. Nach dem Abspannen liegen die Andruckwülste dicht am Wagen an.

Vielfältige Nutzungsmöglichkeiten
Die meisten Teilvorzelte sind wahre Verwandlungskünstler. Je nach Anspruch oder Bedürfnis dienen sie als Vorzelt, Sonnensegel, Veranda, Windschutz und Regenschutz. Zum Umbau werden einfach die nicht benötigten Teile abgenommen. So lassen sich bei den meisten Modellen die Vorderseite, die Seitenwände und die Eingänge gestalten. Durch Reißverschlüsse teilt man Wände oder Eingänge waagerecht, so dass eine Veranda, beziehungsweise ein Stalltüreffekt entsteht. Durch das Entfernen aller Teile wirkt das Zelt als Sonnensegel.