Dem Ungeziefer auf der Spur: Schädlingsbekämpfung im Haushalt

Bei der Schädlingsbekämpfung im Haushalt sollte man lieber früher handeln als später!


Niemand will Schädlinge in seinem Haus haben. Doch wenn sie ersteinmal da sind, muss man sie schnellstmöglich beseitigen. Denn viele der Schädlinge können Krankheiten oder Allergien auslösen. Meist hilft dann nur noch die Chemiekeule. Doch bereits im Vorfeld kann man mithilfe einiger Kniffe vermeiden, dass sich Schädlinge zu wohl im trauten Heim fühlen.

Die verschiedenen Arten
Generell unterscheidet man zwischen Vorrats-, Haus- und Hygieneschädlingen. Vorratschädlinge stürzen sich auf Lebensmittel – und machen sie so für den Menschen ungenießbar. Hier hilft nur noch wegwerfen und natürlich die Ursachen bekämpfen. Hygiene- oder Gesundheitsschädlinge können Allergien hervorrufen oder Krankheitserreger übertragen. Außerdem gibt es Lästlinge, die zwar harmlos sind, die man aber dennoch nicht in seinem Haus haben will.

Krankheiten oder löchrige Kleidung
Generell haben Schädlinge, egal welcher Kategorie, natürlich nichts im Haus, insbesondere in der Küche und in den Lebensmitteln, zu suchen. Hygieneschädlinge hinterlassen beispielsweise Mikroorganismen, die sich auf die Arbeitsflächen, Küchengeräte oder auf die Lebensmittel übertragen können. Dadurch können zum Beispiel Lebensmittelvergiftungen hervorgerufen werden. Materialschädlinge, also zum Beispiel Kleidermotten, sind ebenfalls sehr ärgerlich. Sie befallen Holz, Papier, Leder oder eben unsere Kleidung.

Chemiekeule auch für den Menschen gefährlich
Man kann auf verschiedene Arten gegen die Schädlinge vorgehen. Zum einen gibt es Lockstoffe und Fallen, die mit Dämpfen oder Wärme arbeiten. Aggressiver ist da schon der Einsatz von Gift, manchmal bleibt allerdings keine andere Möglichkeit. Auch gibt es verschiedene Hausmittel, die man ausprobieren kann. Generell sollte man also nicht zu früh zur Chemiekeule greifen. Wirkstoffe von Giften können sich auch auf dem Boden, in den Wänden oder Möbeln ablagern und werden dann an die Raumluft abgesondert. Dann sind Gifte eine Gesundheitsgefahr für den Menschen. Ein anderer Nachteil von Giften ist, dass wenn man häufig chemische Bekämpfungsmittel anwendet, die Schädlinge auch dagegen resistent werden können.

Hygiene gegen Schädlinge
Wer nicht sofort Gift einsetzen will, kann sein Heim vorbeugend durch Hygienemaßnahmen für die Schädlinge ungemütlich machen. Zunächst sollten alle Fugen ordentlich abgedichtet werden, sodass es keine Schlupflöcher für Schädlinge gibt. Essensreste oder Abfälle sollten nie offen stehen,
Lebensmittel sollten immer in Dosen, Gläsern und Ähnlichem verstaut werden, diese Behälter müssen immer dicht schließen. Nichts sollte offen herumstehen. Auch die Schränke, in denen der Vorrat aufbewahrt wird, sollten sauber sein. Mülleimer sollten nie offen stehen, um keine Versuchung für Schabe und Co. darzustellen. Auch Schimmelbildung sollten Sie vermeiden, denn Schimmel ist Nahrung für manches Ungeziefer. Viele Schädlinge mögen Düfte nicht, wie zum Beispiel Zitrone, Lavendel, Wacholder, stellen sie also kleine Duftsäckchen auf. Auch Köderdosen zum Beispiel für Kakerlaken oder Silberfische, sind eine sinnvolle Anschaffung.