Den Garten katzensicher machen

Wer seiner Samtpfote zwar etwas Auslauf gönnen möchte, allerdings hierbei keine Risiken eingehen will, sollte seinen Garten katzensicher machen.


Ein guter Mittelweg zwischen der Haltung als Wohnungskatze und der als Freigänger, ist für viele Tierhalter, ihren Garten katzensicher machen zu wollen. Dies bedeutet, dass sich die Katze innerhalb des eigenen Grundstücks frei in der Natur bewegen kann. So können Gefahren wie stark befahrene Straßen oder streunende Hunde hierdurch umgangen werden.

So bleibt die Katze im Garten

  • Wie kann aber verhindert werden, dass eine Katze den begrenzten Gartenraum verlässt? Da die geliebten Samtpfoten extrem gute Kletterer und von Natur aus neugierig sind, ist dies kein einfaches Unternehmen. Um einen Garten katzensicher machen zu können, benötigt man daher eine effektive Umzäunung.
  • Diese sollte um die zwei Meter in die Höhe ragen. Damit die Katzen nicht einfach darüber klettern, muss das obere Ende in einem Winkel von ungefähr 50 Grad nach innen in den Garten gebogen sein. An einem normalen Zaun kann man hierfür ganz einfach mehrere Metallwinkel selbst anbringen und diese mit Katzennetz bespannen.
  • Geeignet sind nicht nur Zäune aus Metall oder Holz, sondern bei kleineren Gartenstücken ebenfalls professionell angebrachte Katzenschutznetze. Wichtig ist auch, dass in der Nähe von Netz oder Zaun keine größeren Bäume stehen, welche die Samtpfote erklimmen und so mit einem Sprung über die Absperrung gelangen kann.
  • Es muss aber auch vermieden werden, dass eine Katze sich unter der Gartenbegrenzung hindurch gräbt. Daher muss diese mindestens 20 Zentimeter in die Erde hineinreichen. Doch auch durch das Verlegen von Gartenplatten oder das Ausgießen mit Beton kann eine Untergrabung der Begrenzung vermieden werden.

Giftige Pflanzen

  • Die meisten Katzen knabbern gerne an verschiedenstem Grünzeug herum. Manchmal ist es nur lästig, weil eine Blume von den Zähnen der Katze ruiniert wurde. Teilweise kann so ein kulinarischer Streifzug aber auch richtig gefährlich für den geliebten Stubentiger werden. Denn manche Pflanzen sind pures Gift für Katzen. Wer seinen Garten katzensicher machen möchte, sollte daher auch darauf achten, solche Gewächse eher zu vermeiden.
  • Schnittlauch gehört beispielsweise zu den für Katzen giftigen Pflanzen, die häufig im Garten oder auf dem Balkon gezogen werden. Aber auch Oleander, Zypresse, Wandelröschen und Efeu können zu Vergiftungserscheinungen führen. Auch an Goldregen, an Klee und an Tulpen sollte eine Katze nicht knabbern. So kann es zu Erbrechen und Durchfall, aber auch zu Herzrhythmusstörungen und Blutungen beim Tier führen.
  • Wer diese Symptome bemerkt, sollte keine Zeit verlieren und sofort den nächsten Tierarzt aufsuchen. Aus Liebe zur eigenen Katze ist es daher aber besser und vor allem risikoloser, wenn man auf die genannten Pflanzen verzichtet, um den Garten katzensicher machen zu können.