Depressionen

Eine Depression ist eine seelische Bedrücktheit, die länger als zwei Wochen anhält. Sowohl die Seele, als auch der Körper werden in Mitleidenschaft gezogen. Depressionen sind die häufigsten psychischen Erkrankungen.


Unter einer Depression versteht man eine seelische Bedrücktheit, die sich über mehr als zwei Wochen hinzieht. Aber es handelt sich dabei nicht einfach nur um eine schlechte Stimmung, eine Depression ist eine ernst zu nehmende Krankheit.

Symptome von Depressionen

Das gesamte Verhalten einer Person ist durch den depressiven Gemütszustand beeinflusst. Wenn eine Depression vorliegt, ist der gesamte Körper betroffen: Es treten körperliche Beschwerden auf, die Gefühlswelt und auch die Verhaltensweisen sind verändert. Meist äußert sich dies in Freudlosigkeit und Zurückgezogenheit.

Häufigkeit von Depressionen
Depressionen gehören zu den weltweit häufigsten psychischen Erkrankungen. So leiden etwa 15 Prozent der Frauen und acht Prozent der Männer im Laufe ihres Lebens an einer depressiven Phase, welche im Fachjargon auch depressive Episode genannt wird. Dabei sind depressive Erkrankungen gerade in der westlichen Welt zu finden und ihre Zahl steigt sogar, in Entwicklungsländern hingegen ist diese Krankheit fast unbekannt. Auch in Deutschland sind Depressionen schon zu einer regelrechten Volkskrankheit herangewachsen. Hierzulande leiden acht Prozent der Frauen und fünf Prozent der Männer regelmäßig an Depressionen. Generell scheinen Depressionen gehäuft mit Stress, Leistungsdruck, Arbeitslosigkeit, sozialer Isolation und einschneidenden Ereignissen in Zusammenhang zu stehen. Helfen kann meist nur eine Therapie.