Der Campingurlaub als kleines Abenteuer

Zurück zur Natur: Ein Campingurlaub gibt einem das Gefühl von Unabhängigkeit zurück. Doch beim Zelten muss man einiges beachten.


Zelten verbindet jeder mit einem Hauch von Abenteuer – schließlich schläft man (fast) unter freiem Himmel und ist der Natur so nah wie sonst nur selten. Man verzichtet zwar auf Annehmlichkeiten, kann sich dafür aber ungebunden und frei fühlen. Auf der Luftmatratze oder Isomatte hört man zum Einschlafen und zum Aufwachen die Geräusche der Umgebung, nachts sitzt man noch ewig vor dem Zelt und trinkt Wein oder spielt Gitarre, dazu gibt es täglich vom Campingkocher Nudeln mit Tomatensauce oder Würstchen vom Grill. Ein Campingurlaub kann Spaß machen – wenn man einige Dinge beachtet.

Route planen
Egal ob man es eher spartanisch oder luxuriös mag, vor der Reise sollte man in etwa die Route planen und eventuell bei einigen Zeltplätzen einen Platz reservieren. Denn gerade in der Hauptreisezeit sind manche Zeltplätze schon Wochen vorher ausgebucht. Reist man von Ort zu Ort, sollte man möglichst im Hellen das Zelt aufbauen – so geht man sicher, dass das Zelt auch am nächsten Morgen noch steht.

Zelt komplett?
Damit der Campingurlaub entspannt wird, sollte man unbedingt darauf achten, dass man die Grundausrüstung für einen Campingtrip dabei hat. Bauen Sie vor der Abreise unbedingt einmal das Zelt auf. So stellen Sie rechtzeitig fest, ob es vollständig ist und ob keine undichten Stellen vorhanden sind. Besonders Stangen, Heringe und Planen sollten überprüft werden, wenn möglich nehmen Sie zur Sicherheit noch ein paar Extrateile mit.

Alles dabei?
Doch nicht nur ein Zelt gehört zur absoluten Grundausrüstung für Camper. Packen Sie eine extra Plane ein, die sie als Matschschutz vor das Zelt legen oder als Regendach vor das Zelt spannen können. Schlafen Sie auf Luftmatratzen, sollten Sie diese vor dem Urlaub aufpusten und über Nacht liegenlassen – so geht man sicher, dass man in der ersten Nacht des Campingurlaubs nicht auf einmal auf dem Boden aufwacht. Zur Grundausrüstung gehören außerdem

  • Wolldecken oder Klappstühle fürs gemütliche Beisammensein
  • eine Taschenlampe, am besten mit zusätzlichen Batterien, damit man auch nachts auf jeden Fall die Toilette findet,
  • einen Grill oder kleinen Kocher für warme Mahlzeiten
  • eine Kühlbox für Getränke und verderbliche Lebensmittel
  • ein Mittel, das Mücken und andere Insekten fernhält
  • festes Schuhwerk, falls man in einer Schlechtwetterperiode zeltet
  • einen Campingführer
  • aktuelle Straßenkarten oder ein Navigationsgerät, damit der Campingurlaub nicht im Chaos endet