Der Canis Panther als Familienhund

Der Canis Panther, ein amerikanischer Schutzhund und Allrounder der Superlative, bewacht zuverlässig Haus, Hof und seine Besitzer, denen er ein freundlicher, stets loyaler Familienhund ist.


Der Canis Panther ist eine vom FCI (Fédération Cynologique Internationale) nicht anerkannte, und somit auch nicht gelistete, Hunderasse. Diese noch sehr junge Züchtung entstand in den 70er Jahren aus der Idee dreier amerikanischer Hundezüchter, die eine zukünftig beste Schutzhundrasse erschaffen wollten. Michael Stratton, Lucas Lopez und Cleotha „Scorpio“ Jones kreuzten in die schwarze Dogge mit dem American Staffordshire Bull Terrier, dem schwarzen Labrador Retriever und dem Dobermann drei weitere Hunderassen ein. Seine Rassebezeichnung verdankt der Canis Panther der Intention, dass bereits der Name darauf hindeuten sollte, wie gefährlich dieser Hund ist.

Erscheinungsbild
Sein allgemeines Erscheinungsbild lässt die Kraft dieses Hundes bereits erahnen. Er ist sehr muskulös, hat eine auffällig breite Brust und starke Kiefer. Ohren und Rute werden in den USA kupiert, und die hinteren Afterkrallen bereits im Welpenalter entfernt. Das Fell des Panthers ist kurz und einfarbig (schwarz, schokoladenbraun oder blau-grau). Die Widerristhöhe der Rüden liegt zwischen 68 und 77 Zentimeter, die Hündinnen sind zwischen 62 und 68 Zentimeter groß. Eine ausgewachsenes männliches Tier kann bis zu 63 Kilo auf die Waage bringen, Hündinnen sind mit maximal 48 Kilo ein wenig zierlicher gebaut. Die Panther sind trotz ihrer Größe und des Gewichts sehr bewegungsfreudige Tiere.

Wesen
Der Panther zeigt sich als Familienhund sensibel, liebevoll und äußerst loyal. Sein Menschenrudel geht ihm über alles, und er ist seinen Hundeführern treu ergeben, sofern er sie als wirkliche Rudelführung zu akzeptieren gelernt hat. Ein frühes Training ist beim Panther unabdingbar. Seine hohe Intelligenz zeichnet ihn aus und macht ihn leicht trainierbar. Unbedingt benötigt diese Rasse fest definierte Regeln, eine absolute Konsequenz und eine klare Rangordnung. Niemals dürfen die Besitzer eines Panthers zulassen, dass der Hund eigene Entscheidungen trifft. Eine frühe und gute Sozialisierung machen ihn zu einem ergebenen, freundlichen Familienhund, der selbst den Kindern ein guter Freund sein kann. Da das Zuchtziel eine absolute Wachsamkeit war, zeigt dieser amerikanische Schutzhund Fremden gegenüber ein natürliches Misstrauen. Schwierig gestaltet sich der Kontakt mit anderen Hunden, da die Panther ein eher dominantes Auftreten gegenüber Artgenossen an den Tag legen. Ebenfalls Vorsicht geboten ist im Umgang mit anderen Tieren. Canis Panther zeigen sich gegenüber Kleintieren wie Kaninchen oder Meerschweinchen nicht unbedingt tolerant.