Nach dem heftigen Erdrutsch, dem die Wirtschaftskrise von 2008 in vielen Branchen gleichkam, ordnet sich die Wirtschaft heute neu. Aber verlorenes Vertrauen ist nicht so schnell zu ersetzen. Gerade im Kreditmanagement kommt es immer mehr auf die Beurteilung der Bonität an; bei Auftrags- und Kreditvergaben, Vertragsabschlüssen oder Geschäftsabwicklungen setzen Banker und Wirtschaftskapitäne nicht auf Gefühl und Erfahrung, sondern auf die durch solides Expertentum ermittelten und durch Fakten und Zahlen untermauerten Einschätzungen des Creditreform Bonitätsindex.
Aus der Wirtschaft für die Wirtschaft
Die Unternehmensgruppe Creditreform mit ihren 130 Gesellschaften deutschlandweit versteht sich als Vermittler zwischen allen am Wirtschaftsprozess Beteiligten. Neben verschiedenen Services für Unternehmensführung, Wachstumsförderung und Neugeschäft steht der Creditreform Bonitätsindex im Mittelpunkt des Dienstleistungsspektrums. Er hat sich zur allgemein anerkannten Messlatte entwickelt, an der die Kreditwürdigkeit von natürlichen und juristischen Personen beurteilt wird. Vergleichbar einem Kapitalmarktrating gibt er verlässliche Anhaltspunkte dazu, wie die Zahlungsfähigkeit von Personen oder Unternehmen im Zusammenhang mit einem Geschäftsabschluss prognostiziert werden kann. Lieferanten und Dienstleister, die in die Vorleistung gehen, können mit dem Creditreform Bonitätsindex das Risiko eines Zahlungsausfalles beurteilen und Geschäftsrisiken minimieren.
Kennzahlen und Eckdaten
Bonität – ein Begriff, der für viele nebulös-bedrohlich wirkt – setzt sich aus verschiedenen Kriterien zusammen: Unternehmenswert, Gewinn, Eigenkapital, Liquidität, Unternehmensalter, Führungspersönlichkeiten, Branchenspezifika, Kundenaufkommen, eigenes und Kunden-Zahlungsverhalten, regionale Wirtschaftsstrukturen, Marktstellung, Unternehmensinhalte u.a. Die präzise Analyse ergibt im Einzelfall eine dreistellige Punktzahl, die als wasserdichter Indikator für Ausfallrisiko und – wahrscheinlichkeit gilt. Kunden, die ihren Geschäftsentscheidungen den Creditreform Bonitätsindex zugrunde legen, profitieren von einer einheitlichen, einfachen und kostengünstigen Handhabung und Darstellung, die sie für ihre innerbetrieblichen Einstufungen und Handlungsspielräume übernehmen. Der Creditreform Bonitätsindex macht Kundenbeziehungen und Kreditvergaben transparenter und leichter handelbar.
Zahlungsmoral zwischen 100 und 600 Punkten
Der Creditrefom Bonitätsindex teilt die zu beurteilenden Unternehmen und natürlichen Personen in sieben verschiedene Klassen ein. Sie reichen von "ausgezeichnete Bonität" (100-149 Punkte auf dem Index und ein Ausfallrisiko von 0,0 Prozent), über "sehr gute Bonität" (150-200 Punkte; 0,32 Prozent), "gute Bonität" (201-250 Punkte; 0,73 Prozent), "mittlere Bonität" (251-300 Punkte; 1,46 Prozent), "angespannte Bonität" (301-350 Punkte; 6,04 Prozent), "sehr schwache Bonität" (351-499 Punkte; 15,46 Prozent) bis hin zu "massive Zahlungsverzüge" (500 Punkte) und "harte Negativmerkmale" (600 Punkte).
Ohne dieses wertvolle Instrumentarium käme manche Wirtschaftsentscheidung nicht zustande.