Der Gartenteich verliert Wasser

Ihr Gartenteich verliert Wasser? So kann dies nur an Löchern in der Teichfolie liegen. Aber auch andere Ursachen lassen den Wasserspiegel Ihres Gartenteichs absinken.


Der Wasserspiegel eines Teiches ist vielen Fremdeinflüssen ausgeliefert. Regenfälle und die natürliche Verdünstung des Wassers durch Sonneneinstrahlung führen zu starken Schwankungen. Auch starker Wind kann eine Reduktion der Wassermenge verursachen, da er in der Lage ist, die kleinen Wasserteilchen, ähnlich wie Sand, von der Oberfläche abzutragen. Doch leider sind nicht immer natürliche Faktoren für den Wasserverlust verantwortlich. Gerade dann, wenn Sie Teichfolie zum Anlegen des Teiches benutzt haben, kann es durchaus sein, dass ein Loch in der Teichfolie der Grund dafür ist, dass der Gartenteich Wasser verliert.


Gartenteich verliert Wasser: Ursachen
Ein solches Loch ist nahezu nicht zu finden, und meist empfiehlt es sich, den Teich in diesem Fall komplett neu anzulegen. Bevor Sie sich aber dazu entschließen, sollten Sie eventuelle andere Faktoren, die zu einem Wasserverlust führen könnten, sorgfältig ausschließen. Denn auch ein kleiner Springbrunnen, der zusätzlich durch seine Rotation die Wasseroberfläche in Bewegung hält, trägt zu einer schnelleren Verdunstung erheblich bei. Also, sollten Sie in den letzten Wochen ein neues Wasserspiel installiert haben, brauchen Sie sich um das Absinken Ihres Wasserspiegels keine ernsten Sorgen machen. Entweder warten Sie die nächsten kräftigen Regenfälle ab oder füllen Ihren Teich mit etwas Wasser aus dem Gartenschlauch auf.

Was Sie beim Anlegen beachten sollten!
Wenn Sie Ihren Gartenteich frisch anlegen, können Sie bereits in der Planphase wichtige Tipps berücksichtigen, um den ungeliebten Löchern vorzubeugen. Sie sollten die ausgelegte Folie stets nur barfuß betreten und auch darauf achten, dass sich keine Steine an Ihren Füßen festkleben. Gelangen diese zwischen Boden und Gartenoberfläche kann an dieser Stelle ein Loch entstehen. Zwar tritt dies nicht gleich auf, kann sich aber im Laufe der Jahre zu einem echten Problem mausern. Auch sollten Sie auf eine Kapillarspeere an den Rändern nicht verzichten. Hierbei handelt es sich um eine 20 cm hohe Wulst, hinter der ein Graben mit einer Tiefe von 15 cm liegt. Sie schützt den Teich zusätzlich, da ein Einzug des Wassers durch die angrenzende Bepflanzung verhindert wird. Dieser Raum eignet sich hervorragend, um Uferpflanzen wie Wollgras oder Wasserschwertlilien anzupflanzen.

Vorbeugen ist wichtig!
Damit Sie nicht doch irgendwann von einem lästigen und unauffindbaren Loch in Ihrer Teichfolie geplagt werden, sollten Sie auch Arbeiten zur Pflege Ihres Gartenteichs mit größter Vorsicht vollrichten. Verwenden Sie niemals scharfe Gegenstände wie Spitzhacken oder ähnliche Gartenarbeitsgeräte. Auch sollten Sie bei der Auswahl Ihrer Wasserpflanzen vorsichtig sein. Denn so manche Wurzeln haben sich schon durch die Teichfolie gegraben und damit Löcher verursacht. Lassen Sie sich daher von einem Experten beraten, welche Pflanzen gerade in Sumpfzonen unbedenklich sind und welche mit ihren spitzen Wurzeln den Boden des Teiches und damit die Folie durchbohren.