Der Grasfrosch - Steckbrief

Der Grasfrosch zählt noch zu den häufigeren Froscharten in Europa, dennoch verschwindet ein immer größer werdender Teil seines Lebensraumes


Der Grasfrosch gehört zur Gattung der Echten Frösche und ist in Europa sehr häufig anzutreffen. Obwohl durch die zunehmende Verbauung von seinem Lebensraum ein leichter Rückgang des Bestandes zu verzeichnen ist, ist er noch nicht von der Ausrottung gefährdet.

 

Merkmale des Grasfrosches

  • Der Grasfrosch kann bis zu elf Zentimeter groß werden, durchschnittlich ist er aber zwischen sieben bis neun Zentimeter, wobei die weiblichen Tiere etwas größer sind. Der Rücken des Frosches weist eine gelbe, rote oder auch dunkelbraune Färbung auf, mit unterschiedlich großen schwarzen Flecken.

 

  • An den Hinterbeinen besitzen sie schwarze Streifen und die Unterseite der Männchen ist weiß-grau und ohne Flecken, bei den Weibchen gelb und rötlich marmoriert.

 

Leben des Grasfrosches

  • Zeitig im Frühjahr nach der Winterstarre wandert der Grasfrosch zu seinem Laichgewässer um sich dort fortzupflanzen. In dieser Zeit sind dann die typischen Paarungsrufe der Frösche zu hören. Sie legen ihre Eier – den sogenannten Laich in den Gewässern ab, woraus nach wenigen Tagen die ersten Kaulquappen schlüpfen. Nach ungefähr drei Monaten verlassen die Kaulquappen das Wasser und entwickeln sich langsam weiter, bis sie nach zwei bis drei Jahren zur Geschlechtsreife herangewachsen sind.

 

  • Zum Laichen bevorzugt der Grasfrosch meist kleinere ruhige Gewässer, diese verlassen sie aber nach der Paarungszeit schnell wieder und Leben an Land weiter. Der Grasfrosch ernährt sich überwiegend von diversen Insekten, Schnecken oder Würmern. Zu den natürlichen Feinden des Frosches zählen zum Beispiel diverse Vögel wie Störche oder kleinere Raubvögel, Schlangen oder auch Füchse.

 

  • Ein Grasfrosch kann unter günstigen Bedingungen bis zu zehn Jahre alt werden. Leider erreichen dieses Alter aber nur wenige, das sie früher durch Fressfeinde, Krankheiten oder strenge Winter sterben. Eine zusätzliche Lebensbedrohung für den Frosch wurde auch der Mensch. Spritzmittel in den Lebensräumen des Frosches können ebenfalls einen frühzeitigen Tod herbeiführen. Immer neue Straßen durchkreuzen die Wege der Frösche zu den Laichgebieten und so wird auch er viel zu oft ein Opfer des Straßenverkehrs.

 

  • Tierfreunde bauen dort wo die Wege der Frösche Straßen kreuzen kleine Zäune auf damit sie nicht auf die Straße können, sammeln sie ein und tragen sie auf die andere Seite. So wird nicht nur das Leben des Frosches gerettet, auch der Bestand wird gesichert indem sie sich vermehren können.