Nicht zu verwechseln mit dem Ethno Look oder dem Bohemian Style, bitte! Der Hippie Look ist der Style echter Großstadt-Hippies, die um jeden Preis auffallen wollen und sich nicht hinter dicken Baumwollstoffen verschanzen wollen.
Der Trend in Richtung farbenfroher Mode, weiter Schnitte und wehender Wellenhaare ist schon lange wieder da und so jung und flippig wie nie! Spätestens seit die Schlaghose wieder in den Jeans-Stores Einzug gehalten hat, und Gucci die neusten bunten Chiffon-Kreationen auf den großen Schauen in London und Paris gezeigt hat, sind knöchellange Kleider, breite Gürtel und Stirnbänder wieder angesagt.
Bunt!
Die Keypieces des Hippie Looks weiß das stilsichere Fashion-Victim richtig in Szene zu setzen: Da werden lange Chiffon-Kleider in üppigen Blumenmustern mit einem bunten Gürtel kombiniert oder Blusen aus leicht durchsichtiger Seide und langen Zugbändern im Paisleymuster gekauft.
Hauptsache farbenfroh, lautet hier die Devise. Neben den erdigen Tönen darf es auch ein Sonnengelb, Pink oder Grasgrün sein! Gerade Gelb ist des Hippies liebste Farbe und darf mutig auf brauner Haut getragen werden. Greifen Sie zu Farben und Mustern, die jung und frisch wirken, denn das macht den Hippie Look so anders im Gegensatz zum Ethno-Look, dessen Farben eher „alt“ wirken. Auch von Ornamenten wird nicht zurückgeschreckt. Wie Gucci und Dolce&Gabbana schon in ihren Kollektionen für diesen Sommer zeigten, sind Muster, die an die Teppiche und Stoffe aus Usbekistan erinnern, voll im Trend.
Fransiges Schuhwerk
Das Schuhwerk ist neu bei diesem Comeback des Hippie Chic. Wie das Wort „Chic“ schon sagt, werden plumpe Korklatschen eher zum Recycling gegeben, anstatt zu den teuren Chiffonkleidern kombiniert. Diesen Frühling und Sommer dürfen es hochhackige Wildleder Ankle-Boots sein, die in Farben wie Bordeaux und Braun einen tollen Kontrast setzen. Und natürlich dürfen auch hier die jetzt so modernen Fransen nicht fehlen!
Die Accessoires lasset klingen
Ein tolles Accessoire falls es mal kalt wird, sind die echten Hippie-Fellwesten, wie man sie noch aus den 70ern kennt. Diese über jegliches Kleidungsstück kombiniert und schon wird auch so mancher kühlerer Tag im Frühling nicht zum Verhängnis. Apropos Accessoires: Große Sonnenbrillen, lange Ketten, Fußkettchen, dutzende Armreifen. All das bitte auch mit der passenden Geräuschkulisse. Alles, was klimpert, glitzert und funkelt, wird am Körper getragen. Nicht kleckern! Einen echten Hippie hört man eben kommen, auch wenn man ihn noch nicht sieht.
Wer noch einen großen Hut aus fein geflochtenem Bast zu Hause hat, der darf den auch gerne zu einem langen fließendem Chiffonkleid tragen. Das ist ein schöner Ersatz zum Tuch im Haar und wirkt mondän und geheimnisvoll.
Aber bitte natürlich lang!
Die Haare tragen Sie am besten offen und lang. Wer ein Kreppeisen hat, der zaubert sich Wellen ins Haar, wer diese schon von Natur aus hat, umso besser! Offene Haare umschmeicheln das Gesicht am besten. Die dürfen auch gerne ein bisschen „wild“ aussehen, obwohl bei sehr langen Haaren auch der glänzende „Sleek- Look“ schön aussieht. Farblich ist momentan gerade zu diesem Look ein Rehbraun mit Rotstich trendy. Ashlee Simpson hat es vorgemacht. Probieren Sie es doch einmal mit einer auswaschbaren Tönung!?