Der Kuss und die Magie vom Küssen

Fast nichts ist so romantisch wie ein Kuss. Es gibt viele Arten izu küssen, aber immer symbolisiert es eine Form der Liebe.


Deutschland ist im Kussfieber. Einer Umfrage zufolge küssen über die Hälfte der Bundesbürger „so oft es geht". Und das ist gar nicht verwunderlich, denn Küssen macht nicht nur Spaß und symbolisiert die Verbundenheit zum Partner, sondern ist auch noch äußerst gesund.

Die Chemie des Küssens

  • Glaubt man der Wissenschaft, ist Küssen wichtig, um eine Paarbeziehung und im Tierreich Brutbindung aufrechtzuerhalten. Der menschliche Körper bildet dabei bestimmte Körpersalze, das sogenannte Sebum, das sich hauptsächlich an der Innenseite der Lippen findet. Brütende Vögel, denen die betreffenden Talgdrüsen entfernt wurden, wurden kurze Zeit später von ihrem Partner verlassen.
  • Beim Küssen passiert in unserem Körper jede Menge: Es werden Adrenalin und Serotonin ausgeschüttet – diese sorgen dafür, dass wir uns wohlfühlen und glücklich sind.
    Sie lassen unseren Puls in die Höhe schnellen, bringen unseren Kreislauf zum Kochen, unseren Stoffwechsel auf Hochtouren und regen unsere Durchblutung an. Was gibt es also Schöneres und Gesünderes als zu küssen?
  • Haben Sie schon einmal vom Propeller gehört? Darunter versteht man einen ganz bestimmten Kusstyp, der es gern rasant mag. Weniger exotisch, dafür aber garantiert alltagstauglich, sind der Zungenkuss, der Kuss auf der Treppe, der Schmetterlingskuss und viele mehr.

Kusstechniken

  • Zungenkuss: So leidenschaftlich, wie es hierbei zugeht, muss man schon einen eisernen Willen haben, damit er nicht zwischen den Laken endet. Angeblich soll die Zunge des Mannes sein bestes Stück symbolisieren, der bei ihr auf Erkundungstour geht. Ob das nun stimmt oder nicht, die Liebhaberqualitäten eines neuen Partners kann man ziemlich sicher vorhersagen, wenn man einen Zungenkuss mit ihm geteilt hat.
  • Kuss an der Wand: Er umfasst ihr Gesicht, drückt sie mit seinem ganzen Gewicht an die Wand und küsst sie leidenschaftlich. Was in vielen Hollywood-Filmen als finaler Ausbruch von Feuer und Erotik gilt, ist im wahren Leben eher selten anzutreffen. Doch glaubt man der Frauenwelt, sähen sie es gern öfter, dass der Mann die Initiative ergreift und sie so leidenschaftlich küsst.
  • Kuss auf der Treppe: Dieser Kuss ist eher etwas für Paare, die schon einige Jahre auf dem Buckel haben. Idealer Ausgangsort ist die Rolltreppe eines Einkaufszentrums. Um endlich einmal auf derselben Augenhöhe zu sein, stellt sich der kleinere Partner einfach auf die nächsthöhere Stufe. Sehen Sie sich ganz intensiv in die Augen und los geht's. Prickelnder geht es kaum.
  • Der Schmetterlingskuss: Hierbei flattern Zunge und Lippen ähnlich den Flügeln eines Falters über die Haut des Partners. Wichtig ist, dass man leicht durch den geöffneten Mund atmet, so entsteht das typische Prickeln auf der Haut. Den Butterfly-Kuss kann man ideal ins Vorspiel einbauen oder auch in einem geeigneten Moment, um dem Partner Lust auf mehr zu machen. Das hält die erotische Spannung aufrecht.
  • Der Schmatzer für zwischendurch: Das Bussi auf die Wange oder den Mund sagt: Ich liebe dich. Und zwar jeden Tag, für den Rest meines Lebens. Obwohl er so leidenschaftslos erscheint, ist er Ausdruck tiefer Verbundenheit und Nähe. Als schneller Kuss vor der Arbeit oder kurz vor dem Einschlafen – wenn mal keine Zeit für mehr ist, symbolisiert er die Zuneigung zum Partner.