In einem Haushalt, in dem ein Alzheimerpatient wohnt, kann schnell ein Notfall auftreten. Von Alzheimer sind meistens sehr alte Menschen betroffen, die altersbedingt ein hohes Risiko von Herzinfarkten und Schlaganfällen aufweisen. Zusätzlich bringt die Krankheit unsichere Bewegungsabläufe mit sich, sodass Stürze häufig sind. Lungenentzündungen sind ebenfalls keine Ausnahme, da aufgrund von Schluckbeschwerden, viel Speichel in die Lunge gelangt. Auch eine plötzliche körperliche oder geistige Verschlechterung des Allgemeinzustandes kann zum Erscheinungsbild der Erkrankung gehören. Für all diese Fälle ist es wichtig, die Telefonnummern von Ärzten, Pflege- und Notdienst parat zu haben. Um eine schnelle und effektive Versorgung des Betroffenen zu garantieren, sollten Sie auch die Patientenunterlagen sowie eine Medikamentenliste griffbereit halten.
Vermisste Angehörige
Eine weitere große Gefahr besteht darin, dass viele Alzheimerpatienten weglaufen. Zu Fuß oder per Bus machen sie sich auf den Weg zu einem Bekannten oder in die nächste Stadt. Das Problem dabei ist, dass sie den Weg nicht mehr kennen und sich schnell verirren. Schnell sind sie mit der Aufgabe, sich zu orientieren, überfordert. Die Gefahren, die für den Erkrankten bestehen, sollte man nicht unterschätzen. Legen Sie sich die Nummer der örtlichen Polizei neben das Telefon und zögern Sie nicht dort anzurufen. Sagen Sie den Polizisten, dass es sich bei dem Vermissten um einen Alzheimerpatienten handelt.