Der optimale Rosen Standort in Ihrem Garten

Auch der richtige Rosen Standort trägt entscheidend dazu bei, ob Ihre Rosen vor Schädlingsbefall und Austrocknung gefeit sind.


Vielleicht haben Sie sich schon ein schönen Rosen Standort in ihrem Garten ausgesucht, um Ihre neuen Rosen richtig gut zur Geltung zu bringen. Das ist auch gut und richtig, allerdings sollten Sie prüfen ob dieser Platz auch der am besten geeignete für die Bedürfnisse dieser Pflanze ist. Wirklich gut aussehen, kann sie selbstverständlich nur, wenn sie entsprechend gute Wachstumsbedingungen vorfindet. Obwohl Rosen als ziemlich zäh und anpassungsfähig gelten, ist es lohnenswert, das beste aus ihrem Potenzial herauszuholen. So haben Sie auf Dauer auch mehr Freude an ihnen.

Ein Standort, den die Rosen lieben
Rosen lieben es sonnig und luftig. Sie gedeihen allerdings auch in halbschattigen Plätzen gut. In jedem Fall sollte ein gewisser Abstand zu anderen Pflanzen eingehalten werden. Daher eignen sich Beete im Freien, einfache freie Stellen auf dem Rasen oder ein Plätzchen vor Gehölzen sehr gut als Standort. Am besten stehen sie auch in südwestlicher oder südöstlicher Richtung, da sie dort der prallen Mittagssonne nicht ausgesetzt sind. Achten Sie darauf, dass immer ausreichend Luft zirkuliert, beziehungsweise regelmäßig leichter Wind weht, denn auf diesem Weg hat die Pflanze die Möglichkeit, nach Niederschlägen ihr feuchtes Laub und die Blüten abzutrocknen. So beugen Sie Pilzbefall vor, der ansonsten schnell eintreffen könnte.

Falscher Rosen Standort und die Auswirkungen
Rosen vertragen weder sich stauende Feuchtigkeit, noch mögen sie extrem trockene Standorte. Auch sollte man darauf achten, sie nicht vor hitzestauenden Objekten zu pflanzen, dazu zählen beispielsweise Häuserwände oder Terrassen, gerade wenn diese sich auf der Südseite befinden. Wenn Rosen der Hitze und starken Strahlung der Mittagssonne ausgesetzt sind, kann es nämlich dazu führen, dass ihre Blätter vertrocknen oder verbrennen, was nicht nur schlimm aussieht, sondern schließlich auch zum Verblühen führen kann. Außerdem begünstigt es so den Befall mit Ungeziefer, wie „Echtem Mehltau“, „Roter Spinne“, Blattläusen und Rosenzikaden.
Im Winter entzieht die Mittagssonne dann den Trieben auch schnell die Feuchtigkeit, wodurch sie vertrocknen und so leichter erfrieren könnten. Wählen Sie auch nicht einen Standort, an dem schon andere Rosen wuchsen, da der Boden sehr wahrscheinlich zu ausgelaugt ist, um dem Neuzugang noch genügend Nährstoffe bieten zu können. Diesen können Sie aber mit etwas Mühe und Zeitaufwand wieder „auffrischen“, durch Austauschen der Erde, oder einer vorübergehender Bepflanzung mit anderen Gewächsen.