Der Scheidenring (Nuva Ring)

Der Scheidenring (Nuva Ring) ist erst seit 2003 auf dem Markt und ist ein echter Fortschritt für die Frauen. Dieser Ring wird unter Anwendung weich und von der Frau selbst eingeführt.


Der Scheidenring (Nuva Ring®) ist eine wirkliche Neuerung unter den Verhütungsmethoden. Der 5.4 Zentimeter im Durchmesser große Kunststoff-Ring ist farblich transparent und wird unter der Anwendung weich. Er wird wie ein Tampon von der Frau selbst in die Scheide eingeführt. Der Ring ist seit Februar 2003 in Deutschland nach ausführlichen Tests als Verhütungsmittel zugelassen. Ein großer Vorteil ist, dass Frau nicht täglich an Verhütung und Pilleneinnahme denken muss. Nach 21 Tagen wird er selbst entfernt und verworfen. Am 28.Tag erfolgt das erneute Einsetzen nach sieben Tagen ohne Ring. Der Schutz vor einer Schwangerschaft besteht für den gesamten Monat, ähnlich der Pille mit Einnahmepause, und zwar vom ersten Tag der Anwendung an. Der Ring kann täglich bis zu zwei Stunden entfernt und wiedereingesetzt werden. Für die Verhütungswirkung ist es egal, wo und wie der Ring in der Scheide platziert ist.

 

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Wirkung des Scheidenrings
Der Nuva Ring® ist ein dünner, flexibler, transparenter Scheidenring und gibt rund um die Uhr eine niedrige Dosis von Hormonen zur Empfängnisverhütung (Kombination aus Östrogen und Gestagen) ab. Die Abgabe erfolgt über die Scheide direkt an den Blutkreislauf. Derzeit ist der Ring das niedrigst dosierte kombinierte hormonelle Verhütungsmittel. Ein wichtiger Vorteil im Vergleich zur Pille ist die fehlende Leberbelastung und der weiterbestehende Verhütungsschutz auch bei Durchfall und Erbrechen. Dadurch ist die Verhütungssicherheit sogar höher als bei der Pille. Die meisten Frauen kommen mit dem Einsetzen und Entfernen gut zurecht. Der Scheidenring schützt nicht vor ansteckenden Krankheiten, hier ist nach wie vor das Kondom an oberster Stelle zu nennen.

 

Praktische Tipps
Anwendungshinweise und Kurzvideos zur Anwendung finden sie hier unter:
www.nuva-ring.de.

Autor: Dr.med. Christian Windelen
www.tcm-koeln.de