Dicke Luft im Job? Oder prima Arbeitsklima?

Für jegliche Arbeitnehmer ist es wichtig, in einem gesunden und guten Arbeitsklima zu arbeiten. Um so eines zu schaffen, sollte man tolerant sein und Stärken und Schwächen der anderen akzeptieren


Mobbing hat keine Chance, wenn das Arbeitsklima in Unternehmen gut ist. Zudem kann es die Motivation und die Leistung der einzelnen Mitarbeiter steigern und auf diese Weise zu einem positiven Gesamtergebnis eines Unternehmens beitragen. In gutem Arbeitsklima kann z. B. die Qualität der Arbeit verbessert, die Krankheitsrate gesenkt und das Unfallrisiko minimiert werden.

 

Wie kann ein gutes Arbeitsklima geschaffen werden? Worauf ist zu achten?

1.
Transparenz und faire Strukturen in Kombination mit engagierten Vorgesetzten und motivierten Mitarbeitern sind notwendig.

2.
Es gibt ein "Wir-Gefühl", wobei jeder Einzelne Mitverantwortung trägt.

3.
Werden Sie aktiv, wenn Sie Anzeichen von Mobbing in Ihrem Unternehmen erkennen. Schauen Sie nicht weg. Sprechen Sie zuerst in Ihrem Kollegenkreis über Vorfälle oder Handlungen, die Sie beobachtet haben. Suchen Sie gemeinsam nach konstruktiven Lösungen. Vorzeitiges Sprechen kann verhindern, dass Konflikte eskalieren und es irgendwann zum "großen Knall" kommt. Deeskalation lautet die Devise, damit sich die Situation entspannt.

4.
Wenden Sie sich an Vorgesetzte bzw. an die Leitung der Personalabteilung, sofern keine Verbesserung der Situation in Sicht ist.

5.
Seien Sie tolerant. Erkennen Sie ihre eigenen Stärken und Schwächen und die der anderen. Und akzeptieren Sie sie.

6.
Betreiben Sie Selbstreflexion und von Zeit zu Zeit auch Selbstkritik, ohne sich dabei selbst zu zerfleischen. Finden Sie für sich Antworten. Was möchten Sie im Beruf? Was sind ihre Wünsche und Ziele? Haben Sie die Absicht, sich zu verändern? Haben Sie Eigenarten, mit denen sie möglicherweise bei anderen "anecken"?

7.
Setzen Sie aktiv eigene Grenzen, und machen Sie anderen deutlich, "bis wohin sie bei Ihnen gehen können". Fordern Sie, wenn es sein muss, ein, dass Ihre Grenzen respektiert werden. Überschreiten Sie im Gegenzug aber auch nicht die Grenzen Ihrer Kollegen.

8.
Erkennen Sie Ihre Beziehungen. Im Privatleben und im Beruf. Und pflegen Sie diese. Oder brechen Sie sie ab. Bei bewusster Auseinandersetzung werden oftmals Handlungsmuster sichtbar, nach denen wir immer wieder agieren. Wir "spulen" unbewusst erlernte "Programme" ab, ohne dass wir uns dabei fragen, ob wir bestimmte Kontakte überhaupt pflegen möchten. Ob sie gut oder schlecht sind. Vor- oder Nachteile bringen. Damit ist nicht gemeint, dass Sie sich opportunistisch nur nach Ihren eigenen Vorteilen richten. Vielmehr geht es darum, ein überschaubares Maß an Beziehungen zu pflegen.

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