Die 10 großen Karrierekiller: Auf dem Weg nach ganz oben

Sie fragen sich, warum es einfach nicht klappen will mit der Beförderung? Dann kennen Sie wahrscheinlich die 10 Karrierekiller noch nicht.


Zu bescheiden, zu unqualifiziert, zu wenig initiativ – deutsche Arbeitnehmer stehen sich selbst im Weg, wenn es darum geht, Karriere zu machen. Oftmals sind es nicht die berühmten äußeren Umstände, die ein Vorankommen erschweren, sondern man selbst wird zum Karrierekiller. Viele haben keine Vorstellung von ihrer beruflichen Zukunft und wundern sich, wenn der Fortschritt und die Beförderung ohne sie stattfinden. Wer auf der Karriereleiter nach oben steigen will, muss aber immer auf der Höhe der Zeit und bereit sein, sich an veränderte Gegebenheiten schnell anzupassen.

Das falsche Geschlecht

  • Es ist leider eine Tatsache, dass es Frauen im Geschäftsleben schwerer haben als Männer, dies gilt besonders dann, wenn es darum geht, Chefposten zu besetzen. Dies hat viele Ursachen. Zum Einen müssen vor allem Frauen die Doppelbelastung Karriere und Kind meistern, noch immer liegt das Aufziehen des Nachwuchses in Frauenhand. Flexible Arbeitszeiteinteilung und das Vorhandensein von Kindertagesstätten ist aber leider noch kein Standard in Deutschland, sodass Frauen zurückstecken müssen.
  • Zudem ist es aber auch so, dass Frauen oft selbst Schuld daran haben, wenn sie übergangen werden. Sie beurteilen die eigenen Leistungen zu kritisch und zu ehrlich und sehen in ihrer Persönlichkeit den Grund, keine Karriere zu machen. Männer hingegen machen äußere Umstände dafür verantwortlich, wenn es beruflich nicht vorangeht. Wenn Frauen dennoch in eine Führungsposition aufsteigen, dann besonders im Dienstleistungsbereich und in kleineren Betrieben sowie solchen mittlerer Größe.

Unqualifiziert?

  • Der technische Fortschritt ist nicht aufzuhalten, aus Filmen wurden Speicherkarten, aus handtaschengroßen Telefonen elektronische Wunderwerke, die in die Hosentasche passen. Wer heute mithalten möchte, muss sich anpassen und flexibel bleiben. Wer jetzt auf seinem Gebiet ein gefragter Experte ist, muss das in zwei Jahren nicht mehr sein.
  • Deshalb heißt es, jede Möglichkeit der Weiter- und Fortbildung für sich zu nutzen, um auf dem neuesten Stand zu bleiben. Arbeitnehmer müssen selbst aktiv werden, Initiative zeigen, anstatt im großen Strom mitzuschwimmen. Denn sonst ist man eines Tages abgeschnitten.

Karrierekiller Internet

  • Wer heute eine Bewerbung abschickt, muss damit rechnen, gegooglet zu werden, fast könnte man schon von einem Standardverfahren in großen Unternehmen sprechen. Fatal ist es, wenn man zuhause nicht darüber nachgedacht hat, was man ins Internet stellt. Private Fotos aus dem heimischen Schlafzimmer, Lästereien über den alten Arbeitgeber in einschlägigen Communitys oder die Zurschaustellung extremer politischer oder sexueller Ansichten kann eine Karriere ganz schnell beenden, bevor sie überhaupt angefangen hat.
  • Sehr beliebt sind soziale Netzwerke wie StudiVZ oder Myspace, um mit den Freunden in Kontakt zu bleiben oder ungeniert über das eigene Ich zu sprechen. Ein interessierter Personalchef kann sich so ganz leicht ein Bild vom Bewerber machen. Und dieses ist manchmal nicht gerade vorteilhaft.