Die Atkins Diät - ein Erfahrungsbericht

Die Atkins Diät - kurz gesagt: Fleisch, Fleisch und nochmal Fleisch und keine Kalorien zählen, dafür aber die verbotenen Kohlenhydrate.


Langsam aber doch nähert sich die Bikinisaison mit großen Schritten, höchste Zeit also den Winterspeck zu verlieren, um sich wieder rundum wohlzufühlen, auch mit wenig Bekleidung. Es gibt mehr Diäten, als ein Mensch jemals durchprobieren könnte, man muss also immer Abwägen:
Ist das was für mich? Entspricht das meinen Vorstellungen von gesunder Ernährung? Passt diese Diät zu meinem Alltag?

Was ist die Atkins Diät, was sind die Grundpfeiler?
Die Atkins Diät ist eine Low-Carb Diät, bei welcher radikal auf Kohlenhydrate, also Nudeln,Reis, Brot und so weiter, verzichtet wird und stattdessen auf Fett und Proteine umgestiegen wird, das bedeutet kurz gesagt: Fleisch, Fleisch und nochmal Fleisch! Denn so gut Beilagen wie zum Beispiel Nudeln auch schmecken mögen, leider sind sie die heimlichen Dickmacher.

Die Atkins Diät besteht aus insgesamt vier Phasen
Phase 1, die Einleitungsdiät. In dieser Zeit verliert man ungefähr zwei bis sieben Kilogramm.
Die Einleitungsdiät dauert zwei Wochen und in dieser werden lediglich 20 Gramm Kohlenhydrate pro Tag zu sich genommen, ansonsten alles andere, egal in welcher Menge.
Phase 2 ist die grundlegende Reduktionsdiät.  In dieser Phase nimmt man ungefähr bis zu einem Kilogramm in einer Woche ab. Diese dauert so lange, bis nur noch rund fünf Kilogramm zum Wunschgewicht fehlen. Täglich wird die Kohlenhydratzufuhr um fünf Gramm erhört, bis das Gewicht stagniert, dann muss sie wieder täglich um fünf Gramm reduziert werden.
Die vorletzte Phase ist die Vor-Erhaltungsdiät. Das Ziel in dieser Phase ist es, pro Woche ein halbes Kilogramm zu verlieren. Ab diesem Zeitpunkt dürfen jede Woche sogar zehn Gramm mehr Kohlenhydrate geschlemmt werden, an zwei Tagen in der Woche dürfen sogar 30 Gramm Kohlenhydrate auf unseren Tellern bereit zum Verzehr liegen. Wenn das Gewicht allerdings stagnieren sollte, muss wieder zu Phase 2 gewechselt werden.
Die Phase vier stellt sich als lebenslange Ernährungsform dar. Das Wunschgewicht ist mittlerweile erreicht und dieses soll nun natürlich gehalten werden und zwar mit einer Kohlehydratzufuhr, bei der weder eine Gewichtszunahme noch eine Gewichtsreduktion stattfindet. Die Menge dieser Kohlenhydratzufuhr ist das ACE, Atkins Carbohydrate Equilibrium.

Die Atkins Diät als lebenslange Ernährungsform?
Aufgrund des hohen Anteils an tierischen Fetten und dem sehr geringen Konsum vom Obst, Gemüse und Ballaststoffen ist gesundheitlich gesehen nicht langfristig zu empfehlen, vor allem für Herzkranke oder Nierenkranke.

Ohne Bewegung geht nichts
Damit die Kilos schneller purzeln und alles schön straff bleibt, sollten man  zwei- bis dreimal pro Woche Ausdauertraining und zwei -bis dreimal pro Woche Krafttraining betreiben.
Wie am Anfang bereits erläutert, sollte man sich überlegen, ob diese Diätform seinen Ernährungsvorstellungen und seinem Alltag entspricht. Kurzfristig gesehen, werden bestimmt einige Kilos purzeln und auch der Kochaufwand ist sehr gering, denn Fleisch ist sehr schnell zubereitet. Doch wenn man ein Pastaliebhaber ist, und gerne mal morgens ein Brötchen ißt, wird Atkins Diät schwer durchzuhalten sein.