Die Bestattungsvorsorge garantiert eine Beerdigung nach Ihren Wünschen

Beerdigungen und der Tod an sich sind ein großes Tabuthema. Auch in Familien wird oft absichtlich der Mantel des Schweigens über die unausweichliche Tatsache Tod gebreitet. Dabei ist es etwas, was so natürlich ist, wie der tägliche Gang zur Toilette. Längst ist den Menschen klar: Jeder stirbt einmal. Deshalb ist es angebracht, sich schon früh einmal Gedanken darüber zu machen, wie die eigene Beerdigung aussehen soll und vor allen Dingen mit seinen Angehörigen und engsten Vertrauten darüber zu sprechen.


Auch wenn es Angst macht und man der Tatsache lieber nicht ins Auge sehen möchte: Je früher man Klarheit und Licht in das Dunkel einer Beerdigung bringt, umso besser und einfacher wird es für alle im Falle des Falles mit dem Tod umzugehen. Aber nicht nur mit der Familie kann man darüber sprechen, wie und wo man beerdigt werden möchte. Um wirklich sicherzugehen, wendet man sich am besten zusätzlich an einen Bestatter und setzt eine Bestattungsvorsorge vertraglich fest.

Vertraglich festgelegt und unantastbar

  • Die Bestattungsvorsorge wird in Form eines Werkvertrages festgesetzt. Dies passiert innerhalb eines Bestattungsunternehmens, welchem man Vertrauen schenkt. Dort klärt man jedes einzelne Detail des Bestattung. Das fängt an bei der Wahl der Grabstätte bis hin zur Blumendeko oder der gespielten Musik. Auch der Sarg kann schon ausgesucht werden und der Grabstein in Auftrag gegeben.
  • Dieser Vertrag verfügt dann über die uneingeschränkte Rechtsverbindlichkeit und gilt über den Tod beider Parteien hinaus. Außerdem ist es nicht möglich, dass ein Dritter, zum Beispiel der Erbe, in den Vertrag eingreift und diesen ändert. Es wird also alles genauso geschehen, wie Sie es sich für den letzten feierlichen Weg wünschen.

Bei Gärtnerei nachfragen

  • Aber nicht nur mit dem Bestattungsunternehmen Ihres Vertrauens können Sie einen Bestattungsvorsorge-Vertrag abschließen. Ebenso ist es möglich, mit der Friedhofsgärtnerei etwas ähnliches festzusetzen. Hierbei dreht es sich um die langfristige Instandhaltung und Pflege Ihres Grabes oder um die einmalige Herrichtung Ihres Grabes am Bestattungstag.
  •  Auf diese Variante der Vorsorge wird aber nur selten zurückgegriffen. Insbesondere, wenn man die Beerdigung und die Instandhaltung wünscht, macht diese Vorgehensweise Sinn.

Bezahlung nicht nötig

  • Beide Varianten der Bestattungsvorsorge können schon im Voraus bezahlt werden. Wer das Geld aufbringen kann, zahlt seine eigene Beerdigung schon zu Lebzeiten und muss sich nicht sorgen, ob Angehörige und Erben die Summe dafür aufbringen können oder nicht. Das muss aber nicht sein. Kein Bestattungsunternehmen und keine Gärtnerei wird sie dazu anhalten den Gesamtbetrag oder eine Teilsumme schon jetzt zu begleichen. 
  • Falls Sie sich aber dennoch dazu entschieden haben sollten, etwas zu zahlen, so wird dieser Betrag auf einem Treuhandkonto angelegt. So wird garantiert, dass das Geld auch dann noch sicher ist, wenn der Bestattungsbetrieb Insolvenz anmelden musste.