Die Bewerbungsmappe: Visitenkarte für den Personalchef

Die Bewerbungsmappe ist das persönliche Aushängeschild, das den Personalchef davon überzeugen soll, dass man der Richtige für den Job ist.


Die Bewerbungsmappe ist die geeignete Präsentationsform für Ihren Stellenwunsch. Diese sollte wie das folgende Muster aufgebaut sein:

Deckblatt mit Foto – Lebenslauf – Anlagenverzeichnis – Anlagen

Das Bewerbungsanschreiben wird meist auf die Mappe aufgelegt. Viele Menschen verzichten auf diese Variante und fügen das Schreiben als Einheit in die Bewerbungsmappe mit ein. Dies meist nach dem Deckblatt. Davon wird mittlerweile aber abgeraten, denn das Bewerbungsanschreiben wird als eigenständige Präsentationsform gesehen, die in sich schlüssig ist und nicht als Teil eines Größeren gilt.

Materialien
Bei der Wahl des geeigneten Papiers ist es ausreichend, wenn auf normales weißes, nicht zu dünnes Druckerpapier zurückgegriffen wird. Allerdings ist es angebracht bei Managerpositionen ab einem Jahresgehalt von 30.000 Euro hochwertiges Papier zu benutzen.
Bei der Wahl der Mappe werden schlichte Farben bevorzugt. Diese sind Weiß, Blau, Grau oder Schwarz. In seltenen Fällen und falls es zum Berufszweig passt, ist auch eine dunkelrote Mappe vorteilhaft. Keinesfalls darf die Mappe aber bunt sein oder gar Muster aufweisen. Das schreckt ab und vermittelt vielleicht ein ganz falsches Bild von Ihrer Person. Das Bewerbungsfoto kann mittig auf dem Deckblatt angebracht werden, ober aber oben rechts am Lebenslauf festgemacht sein. Dies ist ganz Ihnen überlassen.

Der letzte Schliff
Nachdem Sie alles noch einmal durchgegangen sind und alle Unterlagen auf Vollständigkeit überprüft wurden, wird es Ihnen nun in den Fingern jucken, denn Sie wollen die Unterlagen so schnell es geht dem Empfänger zukommen lassen. Unser Tipp allerdings hier: Lassen Sie die Unterlagen ruhig einen Tag liegen und schauen Sie sie am nächsten Tag nochmal in Ruhe durch. Denn oftmals fehlt es einem zur eigenen Arbeit an genug Abstand, sodass man auch den offensichtlichsten Fehler einfach nicht entdeckt. Einen Tag später kann das schon ganz anders aussehen. Schaden kann es ebenfalls nicht, die Bewerbungsmappe einem Unbeteiligten in die Hand zu drücken mit der Bitte um Auskunft über den ersten Eindruck.