Botanischer Name: Phoenix canariensis
Allgemein
Ursprünglich kommt die Dattelpalme von den kanarischen Inseln und den Philippinen. Heute findet man sie vor allem in Saudi-Arabien und dem Irak. Sie wird bis zu 30 Zentimeter hoch.
Es gibt nur etwa 20 verschiedene Arten. Man unterscheidet zwischen einzelstämmigen und den buschig wachsenden Arten. Die Krone besteht aus circa 30 Blättern. Die grünen Blätter sind gefiedert und haben eine dominante Mittelrippe. Dattelpalmen in der Wildnis bilden kleine weiße Blüten, diese sitzen auf langen Stielen. Als Zimmerpflanzen bilden sie jedoch weder Blüten noch leckere Früchte. Die Dattelpalme ist zweihäusig. Für die Wohnung bieten sich die echte Dattelpalme, die kanarische Dattelpalme und die Zwergpalme (Phoenix roebelinii) an.
Standort
Die Dattelpalme mag es hell und warm. Im Sommer kann sie draußen stehen, kommt aber auch in der Wohnung zurecht. Im Winter sollte sie an einem hellen Ort stehen. Die Dattelpalme mag nicht frieren und sollte in Räumen mit mindestens 15 Grad stehen. Trockene Luft macht ihr nichts aus.
Pflege
In der Wachstumszeit zwischen März und September benötigt die Dattelpalme viel Wasser. Zu feucht darf sie aber auch nicht sein: Vermeiden Sie, dass die Pflanze im Wasser steht. Einmal pro Woche sollten Sie dem Gießwasser Flüssigdünger zufügen. Im Winter ist es ausreichend, die Dattelpalme etwa alle zehn Tage zu gießen.
Junge Palmen müssen alle zwei, ältere Exemplare alle drei bis vier Jahre umgetopft werden. Denken Sie an eine Blumenerde voller Nährstoffe und vergessen Sie die Drainage im Topf nicht.
Verwelkte Palmenwedel sollten Sie abschneiden, im eigentlichen Sinne muss eine Dattelpalme aber nicht beschnitten werden.
Vermehrung
Dattelpalmen zieht man aus Samen, eine Stecklingsvermehrung funktioniert nicht. Sie brauchen zum Keimen zwischen einem und sechs Monaten. Zur Anzucht eignen sich die Datteln aus dem Supermarkt. Entfernen Sie den Kern aus dem Fruchtfleisch und legen Sie die Samen für ein bis zwei Tage ins Wasser. Drücken Sie diese dann nur ganz leicht, höchstens zwei Zentimeter, in die Erde. Der Topf sollte sonnig und warm stehen. Am Anfang sind die Blätter noch nicht gefiedert, sondern haben Längsrillen. Der Kern muss beim Umtopfen an der Pflanze bleiben, er fällt von selbst ab, wenn er verrottet ist.
Schädlinge und Krankheiten
Allgemein ist die Dattelpalme sehr robust. Haben sich weiße Wollflocken an den Blättern gebildet, handelt es sich um Wollläuse. Mit einem in Alkohol getauchtes Wattestäbchen kommen Sie den Schädlingen einfach bei.
Haben die Wedel Brandflecken, bekommt die Palme zu viel Sonne. Gönnen Sie ihr etwas mehr Schatten. Wenn die Enden der Blätter braun werden, ist die Luft für die Dattelpalme zu trocken. Besprühen Sie die Pflanze regelmäßig mit warmem Wasser.