Botanischer Name: Dieffenbachia
Allgemein
Ihren Namen hat die Pflanze von einem Gärtner des Botanischen Gartens in Wien. Beheimatet ist die Dieffenbachie in den Tropen von Mittel- und Südamerika. Besonders häufig ist sie in den Regenwäldern Brasiliens und Kolumbiens zu finden. Daher braucht sie feuchte Luft. Die Dieffenbachie kann zwischen 50 und 150 Zentimeter hoch werden. Die Blätter haben – abhängig von der Art – weiße Flecken, grüne Ränder oder sind gelb marmoriert.
In der Wohnung verlieren die Pflanzen oft ihre unteren Blätter. Als Zimmerpflanze ist die Dieffenbachia maculata am verbreitesten. Sie ist relativ simpel zu pflegen und wird bis zu einem Meter hoch. Für Eltern von Kleinkindern oder Haustierhalter ist die Pflanze allerdings nicht zu empfehlen. Die Dieffenbachie ist nämlich eine Giftpflanze, deren Saft Hautausschläge auslöst.
Standort
Die Dieffenbachie sollte möglichst hell stehen. Nur so können die Muster auf den Blättern entstehen. Zu grell mag es die Dieffenbachie aber auch nicht. Im Winter fühlt sich die Tropenpflanze nur dann wohl, wenn sie es nicht kühler als 15 Grad hat. Je dünner die Blätter der Pflanze, desto mehr Luftfeuchtigkeit benötigt die Pflanze. Je dicker die Blätter sind, desto robuster ist die Pflanze. Kalte Zugluft mag die Dieffenbachie gar nicht.
Pflege
Gerade im Sommer benötigt die Dieffenbachie reichlich Wasser. Vergessen Sie nicht, auch die Blätter regelmäßig abzuwischen und die Pflanze einzusprühen. Verwenden Sie hierfür unbedingt kalkarmes Wasser. Im Winter muss die Pflanze zwar weniger gegossen werden, sollte aber dennoch regelmäßig besprüht werden. Zwischen April und September sollte einmal wöchentlich gedüngt werden. Hiernach legt die Pflanze eine Ruhepause an und benötigt weniger Wasser. Im März ist Zeit fürs Umtopfen – falls es der Pflanze langsam zu eng wird. Einheitserde genügt. Hat die Dieffenbachie Blätter verloren, schneiden Sie die Pfanze ordentlich zurück.
Vermehrung
Zur Vermehrung eignen sich Kopfstecklinge. Beim Zurückschneiden sollten Sie reichlich Stecklinge finden. Schauen Sie auch am Stamm nach. Haben sich dort Ableger gebildet, sind diese ebenfalls geeignet, um Pflanzen zu ziehen. Nach etwa drei Wochen bilden sich in den meisten Fällen Wurzeln.
Schädlinge und Krankheiten
Schädlinge treten bei der Dieffenbachie nur selten auf. In Einzelfällen kann die Pflanze von einer bestimmten Bakterienkrankheit befallen werden. Die Blattstiele wirken dann glasig. In diesem Fall kann man nichts mehr für die Pflanze machen. Sind die Blattspitzen braun, dürstet es der Pflanze nach mehr Wasser. Fallen die Blätter aus, empfiehlt sich ein Standortwechsel.