Die Diphterie Impfung bietet einen sehr guten Schutz

Die Diptherie Impfung wird von der Ständigen Impfkommission (STIKO) für Kinder und Erwachsene empfohlen. Das Einschleppen des Virus kann über die östlichen Staaten erfolgen.


Bei der Diphterie handelt es sich um eine akute Infektion, die sogar lebensbedrohlich sein kann. Das Bakterium Corynebaktrium diphteriae befällt die Atemwege und bildet Gifte, die die Zellen zerstören. Dabei kann es auch zu einer Schädigung von Leber, Herz und Nieren kommen. Ist dies der Fall, spricht man von einer toxischen Diphterie. Wird die Krankheit nicht behandelt, verläuft sie tödlich. Die Erkrankung an Diphterie gilt in Deutschland als meldepflichtig.

 

Die Diptherie Impfung
Heutzutage muss man aber nicht mehr an Diphterie erkranken, da man gegen die Krankheit impfen kann. Die Impfung gegen Diphterie sollte allerdings schon im Säuglingsalter neben anderen wichtigen Impfungen wie unter anderem Tetanus und Kinderlähmung erfolgen und bei Kindern und Jugendlichen aufgefrischt werden. Als Erwachsener bedarf es alle zehn Jahre der Auffrischung des Impfschutzes. Das ist leider notwendig, da die Impfung keine langfristige Immunität gewährt.

 

Schutz vor Epidemien
Die Diphterie Impfung wird ausdrücklich von der Ständigen Impfkommission (STIKO) für alle Kinder und Erwachsene empfohlen. Zwar ist das Auftreten von Diphterie in den Industriestaaten in den letzten Jahren stark zurück gegangen, aber durch die zunehmenden Reisen ist osteuropäische Länder, kann der Diphterie-Erreger jederzeit neu eingeschleppt werden. Dadurch kommt es auch in Deutschland immer wieder vereinzelt zu kurzfristigen Epidemien. Außerdem ist der Diphterie-Erreger hochansteckend. Immerhin liegt das Risiko beim Kontakt mit dem Bakterium zu erkranken bei 15-20 %.

 

Eine Spritze in den Allerwertesten
Doch das alles muss nicht sein. Die Diphterieschutz-Impfung ist eine aktive Impfung, bei der der Impfschutz direkt in das Muskelgewebe gespritzt wird. Entweder seitlich in den Po, in den Oberarm- oder in den Oberschenkelmuskel. Es handelt sich hierbei um die Injektion eines Totimpfstoffs, was bedeutet, dass der Impfstoff aus dem abgeschwächten Gift des Diphterie-Bakteriums besteht.

Und danach...?
Die Diphtherie-Impfung sollte nur dann nach Absprache mit dem Arzt verschoben werden, wenn man eine schwere Krankheit hat oder gegen hohes Fieber kämpft. Als Nebenwirkungen können eventuell leichte Hautreaktionen an der Injektionsstelle auftreten oder Allgemeinreaktionen wie Abgeschlagenheit, Magen-Darm-Beschwerden oder Temperaturerhöhungen. 

 

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