Die englischen Zeiten - Grammatik leicht gemacht

Die englischen Zeiten sind klar und unkompliziert strukturiert und mit einfachen Eselsbrücken sind sich diese leicht zu merken.


Der englischen Sprache begegnen Sie heutzutage täglich und überall. Dadurch haben Sie inzwischen - wahrscheinlich, ohne es zu merken - Ihrem aus der Schulzeit noch vorhandenen - einen stattlichen neuen passiven Wortschatz hinzugefügt. Englisch könnte also einfach sein - wäre da nicht die Grammatik. Die englischen Zeiten sind unseren deutschen ähnlich, bis auf eine Ausnahme.

Die Gegenwart und present progressive

  • Der englischsprachige Mensch hat zwei Möglichkeiten auszudrücken, was in der Gegenwart geschieht. Das "simple present" steht für alles, was immer wiederkehrt. "Ich gehe zur Schule" heißt auf Englisch: "I go to school". Gemeint ist: Meine Schulzeit ist noch nicht abgeschlossen.
  • Das "present progressive" bildet die Unterscheidung zwischen regelmäßig und "jetzt gerade". "Ich schreibe gerade einen Brief". Auf englisch heißt es: "I am writing a letter". Gebildet wird diese Zeit aus einer Form des Hilfsverbs "be" (sein) und dem Vollverb "schreiben" (write), dem die Endung "ing" angehängt wird.
  • Um sich den Unterschied zu merken, hilft eine Eselsbrücke. Immer, wenn Sie Worte wie "jetzt gerade" oder "in diesem Augenblick" in einem Satz verwenden können, brauchen Sie "present progressive". Die englischen Zeiten sind nicht schwierig.

In der Vergangenheit ist alles einfach

  • Die vollendete Gegenwart (Perfekt) und die Vollendete Vergangenheit (Plusquamperfekt) werden in beiden Sprachen gleich gebildet. Im Perfekt verwenden Sie die Gegenwartsform der Hilfsverben "sein" oder "haben" und das Partizip des Vollverbs (gegessen).
  • Im Plusquamperfekt wählen Sie die Vergangenheitsform des Hilfsverbs ("war" - "was") und das Partizip des Vollverbs ("gegangen" - "gone"). Die einfache Vergangenheit ergibt sich in beiden Sprachen über das Verb: "gehen" - "ging" ("go" - "went")

In der Zukunft gibt es auch keine Probleme

  • Die einfache Zukunft (Futur) bilden beide Sprachen aus einem Hilfsverb "werden" (will) und der Grundform (Infinitv) des Vollverbs. "Ich werde gehen" (I will go). Die vollendete Zukunft (Futur II) besteht aus den Hilfsverben "werden" und "sein"/"haben" und dem Partizip des Vollverbs. "Ich werde gegangen sein" - Im Englischen heißt es: "I will have gone".
  • Für Menschen, die ihre deutschen Zeiten beherrschen, stellen die englischen Zeiten keinerlei Bedrohung dar - nur das "present progressive" ist neu.