Die Freesie - Pflege und Standortwahl

Die Freesie mit ihren großen Kelchblüten ist eine beliebte Schnittblume, die sich auch wunderbar als Zwiebelblume im Garten halten lässt.


Die Freesie gehört zu den Schwertliliengewächsen und umfasst circa 15 verschiedene Arten, in den Farben weiß, violett, gelb und in seltenen Fällen rot. Ihren Ursprung hat die schöne Pflanze in Südafrika und kann somit auch den warmen Hochsommertemperaturen hierzulande sehr gut standhalten. Die Blütezeit der Pflanze ist in der Hochsommerzeit zwischen Juli und August, aber auch bis in den September hinein. Da sie zu den mehrjährigen Pflanzen gehört, hat sie die Eigenschaft zwar älter als zwei Jahre alt zu werden, dabei aber nur ein einziges Mal zu blühen. Mitte des achtzehnten Jahrhunderts wurde die Blume vom Botaniker Christian Ecklon entdeckt, der Ihr den Namen seines Schülers und Freundes Friedrich Heinrich Theodor von Freese gab, um diesen seine Wertschätzung zu zeigen.

Welcher Standort ist der richtige für die Freesie?

  • Das Gewächs ist ein Sonnenanbeter unter den Pflanzen, Schatten kommt ihr also gar nicht zu gute. Ein Platz mit voller Sonneneinstrahlung oder zumindest Halbschattig ist für sie ideal. Beim Einpflanzen der Zwiebel ist darauf zu achten genügend Platz zwischen den einzelnen Zwiebeln zu lassen, ein Mindestabstand von 30 cm ist hier geboten.
  • In einer Tiefe von 10-15 cm kann die Zwiebel sich voll entfalten. Der Boden selbst sollte trotz ihres afrikanischen Ursprungs humusreich sein und viel Feuchtigkeit beinhalten. Die Pflanze blüht in ihrer Heimat meist nach der Regenzeit, deshalb sollte sie stets feucht gehalten und von oben begossen werden. Erst wenn die Pflanze blüht, ist es besser an der Wurzel direkt zu gießen.

Wie pflege Sie Ihre Freesie richtig?

  • Trotz der feuchten Standortwahl verträgt die Pflanze Staunässe nicht. Hin und wieder sollte also daraufhin geprüft werden. Bei zu viel Nässe in besonders verregneten Sommern blüht die Freesie äußerst selten und geht ein. Im Winter darf die Freesie nicht draußen bleiben, da sie nicht Winterfest ist. Auch die Zwiebeln überleben einen Winter in der kalten Erde nicht. Wenn sie die Zwiebeln im Haus überwintern lassen, ist im Mai des Folgejahres der richtige Zeitpunkt gekommen, um sie wieder in die Erde zu setzten.