Die Italienische Küche: Mediterran kochen

Nicht nur auf dem Markusplatz wird gern Pizza und Pasta gegessen, auch in Deutschland ist die italienische Küche sehr beliebt.


Pizza, Pasta, Salami, Käse, Eis, Rotwein, Cappuccino - Die italienische Küche hat einiges zu bieten. Aber was macht die italienische Küche so besonders, warum gilt sie in der Welt als eine der besten Küchen und verspricht so viele Gaumenfreuden?

Essen als ein Ausdruck von Lebensfreude
Dolce Vita - Warum leiden Italiener nicht so häufig an Herz-Kreislauf Krankheiten wie wir Deutschen? Wir als Fanatiker von Pünktlichkeit und Ordnung können uns angesichts des für uns herrschenden Chaos in Italien nicht erklären, wie man so entspannt das Leben genießen kann. Keine Spur von Stress, was sich auch beim Essen zeigt. Essen wird hier nicht als reine Nahrungsaufnahme gesehen, sondern als kommunikatives Event mit mehreren Gängen und zwei Hauptspeisen.

Das Geheimnis der italienischen Küche
Alles Frisch! Bedingt durch die perfekte geografische Lage schmecken in Italien Tomaten noch nach Tomate und nicht bloß nach Wasser. Frisches Gemüse und Obst kommt auf den Tisch. Bestes Olivenöl und frische Kräuter sind dabei genauso unverzichtbar wie frischer Fisch. Das besondere an der italienischen Küche ist, dass alle Gerichte sehr leicht zuzubereiten sind.

Die beste Medizin – Rotwein
Italien Oinotria, Land des Weins! So nannten die alten Griechen Italien schon vor hunderten von Jahren. Nirgendwo sonst auf der Welt wird so viel Wein produziert. 62 Liter pro Kopf trinken die Italiener im Jahr an Wein. Er ist in der ganzen Welt bekannt und beliebt, was vor allem an seiner hervorragenden Qualität liegt.

Das Dessert
Im Gegensatz zur restlichen gesunden und ausgewogenen italienischen Küche, strotzen die Süßspeisen nur so vor Kalorien. Dies tut ihrer Beliebtheit aber keinen Abbruch. Die mit Abstand liebste Süßspeise ist das Tiramisu. Außerdem sind die Italiener die Könige der Eisherstellung, auch wenn nicht geklärt ist, wer das Speiseeis wirklich erfunden hat, gilt Italien als das Land der unbegrenzten Eissorten.

Mittagspause auf italienisch
In kaum einen anderen Land reihen sich so viele Cafés aneinander wie in Italien, das erste westeuropäische Café wurde 1647 in Venedig unter den Arkaden des Markusplatzes gegründet. Hübsche kleine Tische mit antiken Stühlen und opulenten Blumentöpfen, dazu ein frischer Cappuccino, Espresso oder Latte Macchiato – So sieht eine Mittagspause auf italienisch aus. Die Italiener haben nicht nur gutes Essen, sondern verstehen es auch aus Kaffee und Milch Kunstwerke zu zaubern, aufgrund derer sie auf der ganzen Welt beneidet werden.

Buon appetito!