Die kleinste Brauerei der Welt: Biermaschine

Mit einer Biermaschine brauen Liebhaber des Gerstensafts Ihr Lieblingsgetränk bald selbst. Diese skurrile Idee könnte sich schnell als beste Geschenkmöglichkeit für den Sommer herausstellen.


Sie sind immer noch auf der Suche nach einem passenden Geschenk für Ihren Liebsten? Für einen Sportwagen fehlt Ihnen das nötige Kleingeld und Socken haben Sie schon viel zu oft verschenkt? Dann haben wir eine Idee: Wie wäre es mit einer Biermaschine? Sie ist ein schönes Geschenk für alle Bierliebhaber, Bastler und Grillenthusiasten. Denn was könnte es Schöneres geben, als nach Feierabend ein kühles Bierchen zu genießen. Noch besser schmeckt es, wenn es komplett selbst gebraut wurde.

Eine deutsche Kunst: Bier brauen

  • Mit einer Biermaschine können Sie gar nichts falsch machen, denn die Deutschen lieben den goldenen Gerstensaft. Jede dritte Brauerei der Welt steht hierzulande und würde man versuchen wollen, jeden Tag ein anderes deutsches Bier zu trinken, wäre man mehr als 13 Jahre beschäftigt. 
  • Das deutsche Bier ist weltbekannt, nicht zuletzt wegen des einzigartigen deutschen Reinheitsgebots. Dieses besagt, dass zur Herstellung nur Gerstenmalz, Hopfen, Hefe und Wasser verwendet werden dürfen. 

Eigenes Bier zu Hause brauen

  • Das Selbstbrauen steckt hierzulande noch in den Kinderschuhen, in den USA brauen viel mehr Menschen ihr Bier selbst. Das mag vielleicht auch an der Qualität des amerikanischen Biers liegen. Schon vor mehr als zehn Jahren gab es hier 1,5 Millionen Bierbrauer und 1.500 Fachgeschäfte rund ums Bierbrauen. 
  • In Deutschland erkennt man erst sehr langsam die Vorteile des Selbstbrauens. Für Anfänger auf diesem Gebiet empfiehlt sich das moderne Verfahren, wie es etwa mit der Biermaschine möglich ist. Statt der normalen Zutaten kauft man hier Malzextrakte, die nur noch mit Wasser und Hefe versetzt werden müssen. Den Rest macht die Maschine. Klassisches Bierbrauen ist da schon deutlich komplexer. 

So geht's: Die eigene Biermaschine

  • Eine Biermaschine funktioniert ähnlich wie eine Kaffeemaschine. Zunächst sucht man sich eine Lieblingsbiermischung aus. Je nach Hersteller handelt es sich um eine Auswahl verschiedener internationaler Mixe etwa dem Irish Stout oder dem English Porter. Die Biermischung wird nun in zehn Liter Wasser gegeben, anschließend kommt die Hefe hinzu. Das war es auch schon.
  • Jetzt heißt es Geduld bewahren, denn der Gärvorgang dauert etwa zehn Tage. Das fertig gebraute Bier kann sofort getrunken oder in Flaschen umgefüllt und später in geselliger Runde genossen werden. Wer schon etwas Übung hat, kann experimentieren, indem er weitere Zutaten hinzufügt.