Zwischen zwei und drei Jahren ist das beste Alter, um den inneren Künstler des Kindes zum Vorschein kommen zu lassen. Die feinmotorischen Fähigkeiten sind nun so weit vorangeschritten, dass Kinder in der Lage sind, sich künstlerisch auzutoben, also zu basteln, malen und zu tuschen. Damit das Austoben jedoch nicht auf Kosten der Sonntagsgarderobe geht, sollte der kleine Picasso unbedingt zumindest beim Tuschen und Fingerfarben malen eine Malschürze tragen. So hat das selbsvergessene Malen ganz bestimmt keine bösen Konsequenzen.
Das muss sie können
Die Malschürze sollte selbstverständlich wasserdicht und abwischbar sein – es gibt die Schürzen sowohl mit beschichteter Baumwolle als auch aus Folie. Ist die Schürze aus Folie sollten Sie darauf achten, dass sie auf jeden Fall phthalatfrei ist. Achtung: Es gibt sowohl lang- als auch kurzärmelige Malschürzen. Generell ist die langärmelige Variante das ganze Jahr einsetzbar, während die kurzärmelige Schürze im Winter ausfällt – ansonsten bleibt der Rumpf zwar sauber – die Ärmel aber sind in den Farben des Regenbogens gefärbt.
Einheitsgrößen
Meist gibt es verschiedene Einheitsgrößen, sodass die Malschürze mehrere Jahre getragen werden können. Damit die Schürze auch wirklich getragen wird, sollte sie leicht an- und auszuziehen sein, Elastikbünchden sind ebenfalls sinnvoll. Die Schürzen gibt es sowohl bunt gemustert, in allen Farben des Regenbogens, als auch in einem eher schlechten Design.
Warum Malen so wichtig ist
Beim Malen wird die Handmuskulatur trainiert – sowohl die Grob- als auch die Feinmotorik wird geübt. All das ist sehr wichtig für Schreibenlernen. Deswegen ist es gerade im Alter zwischen drei und sechs sinnvoll zu malen und zu tuschen. Doch nicht nur die Motorik wird beim Malen trainiert – Kinder lernen eine neue Art kennen, sich auszudrücken und können die verschiedensten Dinge verarbeiten, die auf sie einprasseln.