Die richtige Behandlung beim Bienenstich

Ein Bienenstich führt zu einer Schwellung der gestochenen Stelle und ist begleitet von Juckreiz und Schmerz - für jeden gibt es allerdings eine gute Behandlung beim Bienenstich.


Die Bienen sind nützliche und schöne Tiere, der Stich bereitet allerdings keine Freude. Im schlimmsten Fall löst der Stich einen allergischen Schock aus, ansonsten schmerzt und juckt dieser nur. Es gibt ein paar gute Möglichkeiten zur Behandlung beim Bienen- stich. Je weniger Gift in der Wunde verbleibt, umso weniger schmerzt der Stich und er klingt schneller wieder ab. Durch eine einfache Behandlung beim Bienenstich können die Schmerzen relativ gering gehalten werden.

 

Die Behandlung beim Bienenstich – Die Überprüfung des Stachels

  • Im ersten Schritt wird kontrolliert, ob der Stachel noch in der Wunde steckt, in der Regel reißt der gesamte Hinterleib der Biene mit Stachel ab. Im Gegensatz zu den Wespen kommt es bei den Bienen relativ häufig vor und ist dies der Fall, so muss der Stachel schnell entfernt werden, damit nicht noch mehr Gift in die Haut eindringt.

 

  • Mit den Fingern oder mit einer Pinzette kann der Stachel gepackt und herausgezogen werden, nur der Hinterleib sollte dabei nicht zusammengedrückt werden. Wird der Hinterleib zusammengedrückt, so kommt weiteres Gift in die Wunde.

 

  • Wurde der Stachel entfernt, so können allergische Reaktionen auftreten, hierbei kann die Stelle anschwellen oder es bildet sich ein Hautausschlag. In schlimmeren Fällen tritt auch Übelkeit und Atemnot auf, hier sollte sofort ein Rettungsdienst alarmiert werden. Wer unter einer Allergie gegen Bienen leidet, sollte immer sein Antiallergikum griffbereit haben.

 

 

Die Behandlung beim Bienenstich – Der Bereich der Atemwege

  • Befindet sich hier ein Bienenstich, so ist eine besondere Vorsicht geboten, eine große Rolle spielt hier die Kühlung, damit die Schwellung gering gehalten wird. Das Lutschen von Speiseeise oder von Eiswürfeln hilft im Rachen- und Mundraum, sollte dennoch Atemnot auftreten, so muss ein Rettungsdienst alarmiert werden.

 

  • Wer unter keiner akuten Gefahr leidet, kann mit dem Mund oder mit einer Unterdruckpumpe an der Einstichstelle saugen, dadurch wird Gift aus der Wunde gesaugt. Bei vielen hilft dies leider nicht viel und die Haut wird noch zusätzlich gereizt.

 

 

Die Behandlung beim Bienenstich – Was hilft?

  • Eine aufgeschnittene Zwiebel kann auf den Stich gedrückt werden, das Gift wird durch die Enzyme neutralisiert und aus der Wunde gezogen. Zugleich wirkt der Saft der Zwiebel desinfizierend und entzündungshemmend, dabei sollte die Zwiebel mindestens zehn Minuten auf den Stich gepresst werden, damit auch nachhaltig eine Wirkung erzielt wird.

 

  • Im Handel gibt es auch diverse Salben wie Fenistil, diese sollte im Kühlschrank aufbewahrt werden, um eine kühlende Wirkung zu erzielen. Die Wirkung ist in der Regel geringer als bei einer Zwiebel, nachdem das Gift nicht neutralisiert wird.

 

  • Nach der Versorgung sollte der Stich gekühlt werden, hierfür kann ein Kühlpack oder Eiswürfel verwendet werden. Auf den Wiesen und an Wegesrändern befindet sich Wegerich, wird dieser zerkaut oder zerdrückt hat er eine ähnliche Wirkung wie die Zwiebel.