Die richtige Beleuchtung für jeden Raum

Die Beleuchtung von Lampen und Leuchten eines Zimmers sollte auf die jeweiligen Bedürfnisse abgestimmt werden. Am Herd benötigt man schließlich anderes Licht als auf der Couch.


Mithilfe der Beleuchtung lassen sich Akzente setzen. Stimmungsvolle Beleuchtung genau wie helles Licht lässt sich mit verschiedenen Lampen und Leuchten erzielen. Für jeden Raum ist dabei eine andere Art der Beleuchtung gefragt. Während Küche, Flur und Badezimmer eher nach direktem Licht verlangen, ist eine indirekte Beleuchtung vor allem für den Wohn- und Essbereich angemessen.

In der Küche und im Bad
Hier wird gekocht, abgewaschen, gegessen – für viele ist die Küche das Herz der Wohnung. Damit alles gut ausgeleuchtet ist, sollten die Lampen und Leuchten mindestens 500 Lux aufweisen. Über Arbeitsplatte, Herd und Spüle sollten zusätzliche Leuchten angebaut werden. Bei Einbauküchen empfiehlt es sich, Leuchten unter den Oberschränken anzubauen. Am besten installieren Sie sowohl Decken- als auch Wandleuchten für ein angenehmes Licht. Auch das Bad sollte möglichst hell ausgeleuchtet sein.

Im Wohn- und Esszimmer
Beim Planen der Beleuchtung sollten Sie auf die Lichtkegel achten, sodass keine dunklen Ecken entstehen. Es empfiehlt sich, die Wand hinter Fernsehgeräten sanft zu beleuchten, so werden die Augen geschont. Hängelampen über Esstischen bringen Sie etwa 55 bis 60 Zentimeter über der Tischplatte an, so wird keiner geblendet. Am besten setzen Sie dimmbares Licht ein, das je nach Stimmung einstellbar ist. Für den romantischen Abend zu zweit braucht man schließlich anderes Licht, als wenn man abends auf der Couch lesen will.

Beleuchtung im Schlafzimmer
Bringen Sie die Deckenleuchte möglichst nah am Schrank an, das erleichtert die Kleiderwahl morgens in den dunklen Wintermonaten. Auf den Nachttisch oder an die Wand gehören bewegliche Leselampen. Wer im Doppelbett schläft, sollte die Leuchten an der Mitte der Wand anbringen. So fällt der Lichtkegel weg vom Partner, der in Frieden einschlafen kann, während man selbst noch ein wenig schmökert. Heutzutage gibt es übrigens sogar schon Lichtwecker: Diese simulieren den natürlichen Aufwachprozess. 30 Minuten vor der Weckzeit beginnt es immer heller zu werden. Zur Weckzeit gibt er dann schließlich einen sanften Weckton, wie beispielsweise Vogelgezwitscher, ab. Im Sommer kann man auf einen solchen Wecker problemlos verzichten, in den dunklen Wintermonaten ist er für Morgenmuffel jedoch perfekt.

Beleuchtung im Kinderzimmer
Verwenden Sie immer kindersichere Lampen und Leuchten. Lose Kabel sollten aus Sicherheitsgründen an der Wand befestigt werden. Wegen der Schutzspannung sollten Sie möglichst 12 Volt-Leuchten einsetzen. Als Nachtleuchten empfehlen sich Lampen, die eine niedrige Wattzahl haben.