Die richtige Zahnbürste

Auf dem Markt gibt es inzwischen eine Vielzahl von Zahnbürsten. Ob man lieber eine manuelle oder eine elektrische Zahnbürste verwendet ist Geschmackssache.


Heutzutage haben wir die Wahl zwischen vielen Varianten an Zahnbürsten. Ob manuelle, elektrische, oder auch mit unterschiedlichen Härtegraden, normale oder X-Borsten. Beim Kauf gelten dabei für alle Möglichkeiten einige Grundsätze, die eine gute Bürste ausmachen. Einmal soll sie gut in der Hand liegen, um bequem alle Stellen zu erreichen und abgerundete Kunststoffborsten haben, damit sich Keime nicht so leicht ansiedeln können. Der Kopf sollte klein sein, denn so kommt man besser in Ecken und Winkel. Alle vier bis acht Wochen sollte eine neue Zahnbürste benutzt werden, denn nach diesem Zeitraum nimmt die Reinigungsleistung um bis zu 30 Prozent ab. Außerdem können abgenutzte Borsten das Zahnfleisch verletzen und geben Keimen die Gelegenheit sich anzusammeln.

Manuelle Zahnbürsten oder eine elektrische?
Immer noch ist die Handzahnbürste die am weitesten verbreitete Variante. Es gibt sie als Kurzkopfbürste und als Wechselkopfzahnbürste. Die letztgenannte hat den Vorteil, dass nach Abnutzung nicht die gesamte Bürste, sondern nur der Bürstenkopf gewechselt werden muss und so weniger schädlicher Plastikabfall anfällt.
Immer beliebter werden aber auch die elektrischen Zahnbürsten. Experten raten verstärkt zum Kauf einer solchen in der Anschaffung teureren Bürste. Die Vorteile sind laut den Ärzten eine wesentlich effektivere Putzleistung durch eine schnelle Rotation der Bürstenköpfe. Auch hier gibt es ein breites Angebot an unterschiedlichen Modellen und Härtegraden.

Die richtige Putztechnik und Borstenhärte
Eine falsche Technik, zu harter Druck beim Putzen oder eine ungünstige Bürstenwahl kann den Zähnen bei der Reinigung mehr schaden als nutzen. Dies ist oft die Ursache für den heute verstärkt auftretenden Zahnfleischrückgang, gerade bei sehr hygienebewussten Menschen, die sich oft mehrmals am Tag die Zähne reinigen. Hat man empfindliche Zähne und Zahnfleisch sollte man auf jeden Fall auf weiche Borsten zurückgreifen, da die Verletzungsgefahr dadurch erheblich vermindert wird. Außer der richtigen Zahnbürste ist auch die Technik ausschlaggebend. Und zwar soll man die Zahnbürste im 45 Grad Winkel am Zahnfleisch ansetzen und mit leicht vibrierenden Bewegungen davon wegbürsten. Am Oberkiefer von oben nach unten und bei dem Unterkiefer andersherum. So wird das Zahnfleisch zwar geschont, aber auch gleichzeitig massiert und die Durchblutung angeregt. Bei den Innenseiten der Zahnreihen macht man es ebenso. Die Reinigung der Kaufflächen erfolgt durch einfaches hin und her bürsten. Nach dem Verzehr säurehaltiger Lebensmittel, wie Obst, sollte man etwa 20 Minuten warten bevor man die Zähne putzt, oder vorher den Mund gründlich mit Wasser ausspülen.
Da eine alleinige Reinigung mit der Bürste die Zahnzwischenräume nicht erreicht, wird empfohlen zusätzlich auf Zahnseide oder Interdentalbürsten zurückzugreifen.