Die richtigen Nahrungsmittel bei Eisenmangel

Eisenmangel gehört zu den häufigsten Mangelerscheinungen – was Sie dagegen tun können und wie Sie am besten vorbeugen, lesen Sie hier


Etwa ein Drittel der Weltbevölkerung ist von Eisenmangelerscheinungen betroffen. Trockene Haut, spröde Haare und Erschöpfungserscheinungen sind nur einige Symptome bei Eisenmangel. Eisen ist ein Spurenelement im Körper. Es ist wichtig für die Bildung des roten Blutfarbstoffes und damit für den Sauerstofftransport im Blutkreislauf verantwortlich. Durch Eisenmangel verschlechtert sich die Sauerstoffversorgung der Zellen im Körper. Es kommt zu Mangelerscheinungen.

Risikogruppen
Zu den Menschen, die am häufigsten unter Eisenmangel leiden, gehören zum Beispiel Geschlechtsreife Mädchen und Frauen. Durch den Blutverlust während der Regelblutung wird der Eisenhaushalt gestört. Während einer Schwangerschaft ist zusätzlich zur Eigenversorgung auch die Sauerstoffversorgung des Kindes zu gewährleisten. Starke Blutverluste bei Unfallopfern oder bestimmte Medikamente können ebenfalls zu Eisenmangel führen. Durch Fleischverzicht gehören auch Vegetarier zu den Risikogruppen. Eisenmangel natürlich entgegenwirken. Die Aufnahme ausgewählter Nahrungsmittel bei Eisenmangel ist die einzige Möglichkeit, den Körper mit Eisen zu versorgen. Eisen kann vom Körper nicht selbst gebildet werden. Die Zufuhr der richtigen Nahrungsmittel bei Eisenmangel helfen, den Organismus ins Gleichgewicht zu bringen. Die Eisenaufnahme wird verbessert, wenn neben dem Nahrungsmittel auch Vitamin C eingenommen wird. Die gleichzeitige Einnahme von Nahrungsmitteln und Vitamin C-haltiger Früchte oder Säfte steigert die Eisenresorption. Die Verbesserung des Eisenhaushalts im Körper wird auch durch die Aufnahme organischer Säuren erreicht. Diese nimmt man ebenso wie Vitamin C durch den Verzehr von Obst und Gemüse auf.
Nicht nur eisenhaltige Nahrungsmittel verbessern den Eisenhaushalt des Körpers, wichtig ist die Kombination der richtigen Nahrungsmittel bei Eisenmangel.

Empfehlenswerte Nahrungsmittel bei Eisenmangel
Wenn man sich gesund ernähren möchte, sollte man auf Fertiggerichte in jedem Fall verzichten. Es empfiehlt sich, zu jeder Mahlzeit Rohkost oder Obst zu verzehren. Man sollte Lebensmittel meiden, die zu viele künstliche Zusatzstoffe enthalten. Dies gilt natürlich auch bei der Wahl der Nahrungsmittel bei Eisenmangel. Zusätzlich zu diesen allgemein gültigen Empfehlungen können noch einige Besonderheiten Beachtung finden. Statt Schwarz- oder Grüntee trinkt man besser Früchte- oder Kräutertee. Viele Gerichte können mit frischer Zitrone beträufelt werden, so steigert man die Aufnahme von Vitamin C. Gebäck aus weißem Mehl enthält überhaupt kein Eisen. Vollkornbrot oder Knäckebrot sind die gesünderen Alternativen. Ein eisenhaltiges Frühstücksmüsli besteht aus Hafer, mit Sesam, Amaranth und Leinsamen, verfeinert mit getrockneten Aprikosen und gesüßt mit Zuckerrübensirup. Rind-oder Schweinefleisch, besonders Leber und Niere, versorgen den Körper mit Eisen. Als eisenhaltige Gemüsebeilagen empfehlen sich Hülsenfrüchte und Broccoli.