Die Tage vor den Tagen: Jede Frau wird wissen, wovon die Rede ist

Die Tage vor den Tagen führen bei Millionen von Frauen zu schmerzhaften körperlichen und seelischen Beschwerden.


Die Tage vor den Tagen werden in Fachkreisen auch als prämenstruelles Syndrom bezeichnet, oder auch in Kurzform PMS genannt. Damit werden die seelischen und körperlichen Beschwerden beschrieben, die in den Tagen vor der Monatsblutung auftreten können. Bis zu 80 Prozent der Frauen leiden unter diesem prämenstruellen Syndrom, und fühlen sich davon negativ beeinflusst. Ungefähr die Hälfte davon, also rund 40 Prozent aller Frauen, leiden gar unter erheblichen Beschwerden. Fünf Prozent davon leiden unter diesem Syndrom sogar so stark, dass sie den normalen Alltag nicht mehr bewältigen können. Die Tage vor den Tagen werden für diese Frauen zu einem furchtbaren Leidensweg. Bettruhe und ein erhebliches Krankheitsgefühl ist häufig das Endresultat.

Das Auftreten von PMS und die unterschiedlichen Empfindungen der betroffenen Frauen 

PMS tritt immer erst nach dem Eisprung auf, also circa zehn bis zwei Tage vor dem Beginn der Monatsblutung. Mit dem Beginn der Monatsblutung, also am ersten oder zweiten Tag verschwinden die furchtbaren Schmerzen in der Regel wieder. Die Schmerzen werden von jeder Frau unterschiedlich stark empfunden. Im Laufe des Lebens kommt es auch sehr häufig vor, dass sich die Schmerzen selbst oder aber auch das Schmerzempfinden der Frau leicht bis sehr stark verändern. Viele Frauen berichten, dass Sie nach einer Entbindung plötzlich keine Schmerzen oder Beschwerden mehr empfinden, wenn die Tage vor den Tagen eintreten. Leider gibt es aber auch Frauen, die von dem genauen Gegenteil sprechen. Frauen die nach einer Entbindung beginnen Schmerzen zu empfinden, wenn die Tage vor den Tagen eintreten. Aber auch die Lebensumstände können der Grund für die Beschwerden sein. Tabak-, Alkoholkonsum und erhöhter Stress sind ebenfalls grundliegende Faktoren, die zum prämenstruellen Syndrom führen können.

Mögliche Ursachen für das Auftreten der Schmerzen, wenn die Tage vor den Tagen eintreten

Leider gibt es bis heute keine genaue Erklärung, was die Ursachen für das Auftreten von PMS genau sind. Es kann nur sicher behauptet werden, dass PMS mit dem monatlichen Zyklus zu tun hat. Dies wurde herausgefunden, durch Frauen, bei denen der Zyklus unterbunden wurde. Diese sagten aus, dass sich die Schmerzen, wenn die Tage vor den Tagen eintreten plötzlich verschwunden sind. Hormonschwankungen und gewisse Botenstoffe im Gehirn, die sogenannten Neurotransmitter, sind für PMS verantwortlich. Ärzte und Wissenschaftler gehen auch davon aus, dass unbewusste Ernährung, Mangel an Vitaminen und wenig Sport erhebliche Gründe für diese Beschwerden sind, die mit Leichtigkeit von Frauen geändert werden könnten. Sollten Sie unter PMS leiden, empfiehlt es sich ein Tagebuch über Ihre Beschwerden zu führen. Damit kann Ihnen Ihr Frauenarzt gezielter weiterhelfen, da er durch Ihre Aufzeichnungen die Gesamtheit der Faktoren betrachten kann.