Die Terrasse pflastern: Schritt für Schritt erklärt

Der Untergrund Ihrer Terrasse ist vorbereitet und Sie haben das Fundament gelegt. Wenn Sie sich für ein Muster entschieden haben, geht es endlich ans Terrasse pflastern!


Vor dem Pflastern Ihrer Terrasse haben Sie die Qual der Wahl. Denn es gibt viele verschiedene Verlegemuster: Mögen Sie es schlicht im Läuferverband oder im linearen Verlegeverband oder bevorzugen Sie ein Fischgrät- oder Parkettmuster? Fast alles ist möglich. Gerade bei runden Klinkerpflastern sieht beispielsweise das Verlegen von Rundformen gut aus. Haben Sie sich für ein Verlegemuster entschieden?

Tipp bei Pflastersteinen
Verlegen Sie Pflastersteine? Ein kleiner Tipp: Öffnen Sie verschiedene Pakete und entnehmen Sie beim Verlegen immer wieder Steine aus anderen Paketen, um zu vermeiden, dass unterschiedliche Farbflächen entstehen. Oft sind die Steine aus verschiedenen Packungen nämlich leicht verschieden in ihrer Farbe.

Wie fängt man an?
Handelt es sich um Formsteine, werden diese „vorwärts“ verlegt, das heißt, man arbeitet sich langsam nach vorne vor. Dadurch vermeidet man, den Untergrund in Unordnung zu bringen. Beginnen sollte man an der tiefsten Begrenzungslinie. Wollen Sie Kreise verlegen, beginnen Sie dort.

So verfugt man richtig
Beim Verlegen der Steine sollten Sie auf regelmäßige Fugen achten. Diese sollten einen Durchmesser von etwa drei bis höchstens acht Millimetern haben. Bei Formsteinen sollten die Fugen deutlich schmaler als bei Natursteinen sein. Diese variieren schließlich leicht in der Größe und benötigen deshalb einen etwas größeren Abstand. Bereits während der Verlegung sollten Sie die Fugen mit Sand oder Hartsteinsplit füllen. So verhindern Sie, dass die Steine verrutschen können. Zum Verfugen fegen Sie mit einem Besen Sand oder Hartsteinsplit in die Fugen. Verwenden Sie auch ein wenig Wasser. Am besten legen Sie ein Brett über die verlegten Stellen, sodass Sie Bewegungsspielraum haben. Dann müssen Sie weniger oft sanden.

Die Ränder werden befestigt
Haben Sie die Steine verlegt und verfugt, müssen die Ränder mit einem Mörtelkeil befestigt werden. Um den Mörtel selbst anzurühren, verwendet man am besten Zement und Sand im Verhältnis 1:5. Nun gibt man Wasser dazu, bis die Masse streichfähig wird. Verteilen Sie den Mörtel auf einer Breite von etwa zehn Zentimetern an die Steine am Außenrand. Als nächstes drücken Sie den Mörtel mit einer Kelle an die Steine. Nun muss die Terrasse gründlich gefegt werden und mit einem sogenannten Rüttelgerät abgerüttelt werden. Beziehen Sie die Platte am besten mit einer Matte aus Gummi oder prüfen Sie, ob die Rüttelplatte über eine Plattengleitvorrichtung verfügt. So sind Ihre Steine vor Kratzern geschützt. Das Rüttelgerät sorgt dafür, dass der Bodenbelag gefestigt wird. Nun sanden Sie die Terrasse noch einmal feucht. Fertig ist Ihre neue Terrasse!