Die Tomate: Lycopin macht sie so gesund!

In der Tomtate steckt jede Menge Lycopin. Doch sind auch Dosentomaten gesund?


Bereits das Erfühlen der herrlich glatten Haut ist eine große Sinnesfreude, wenn man dann schließlich die knackige Hülle durchbeißt und roter Tomatensaft herausspritzt, ist man dem kulinarischen Himmel schon ein ganzes Stück näher gekommen. Sogar Kinder wissen den aromatischen Geschmack schon zu schätzen, denn eine große Mehrheit der Kleinen nennt Spagetti mit Tomatensauce als ultimatives Lieblingsgericht.
Was Sie beim Einkauf, der Lagerung und der Zubereitung der roten Früchte beachten sollten, damit all die geschmacklichen und gesundheitsfördernden Inhaltsstoffe, wie beispielsweise das Lycopin, auch wirklich erhalten bleiben, haben wie für Sie zusammengefasst.

Treibhaustomate – Biotomate – Dosentomate
Wenn man mal wieder Lust auf Tomaten hat, hat man die Qual der Wahl. Teure Bio-Variante, bequeme Convenience-Lösung aus der Dose oder doch lieber frisch aus dem Treibhaus? Jede Möglichkeit hat ihre Vor- und Nachteile. Wer denkt, Bio ist einfach das beste, liegt nicht ganz richtig, die Ökotomate ist zwar natürlich durch den Verzicht auf chemische Pflanzenschutz- und Düngemittel, geschmacklich muss sie deshalb aber der Treibhaustomate nicht voraus sein, kann es aber. Der Geschmack hängt unter anderem von der Sonneneinstrahlung ab und die ist auf einem freien Feld besser als in einem verschlossenen Raum. Auch die Belüftung der Pflanzen ist beim Bio-Bauern positiver denn der Abstand von Tomate zu Tomate ist größer als im Treibhaus. Ob man den teureren Preis bezahlen will, bleibt einem aber letztendlich selbst überlassen.
Billiger sind zweifelsohne die Dosentomaten, diese weisen jedoch geringere Mengen Vitamin C auf als frische Früchte, Folsäure ist gar nicht vorhanden. Andererseits wird durch die Haltbarmachung mehr Lycopin, der so wichtige sekundäre Pflanzenstoff, freigesetzt. Für den täglichen Gebrauch sind Treibhaustomaten sicher die beste Lösung, in der Saison – die ist zwischen Juli und Oktober – sind sie am schmackhaftesten, denn hier bekommen sie viel Sonne. Folglich können sie viel mehr Vitamin C und Lycopin bilden.
Angst vor Gentomaten muss in Deutschland aber niemand haben, denn der Anbau im Labor veränderter Sorten ist in der EU noch nicht erlaubt.

Grüne Tomaten
Wenn Sie grüne Tomaten eingekauft haben, sollten Sie diese erst essen, wenn sie durchgereift sind, denn grüne Tomaten enthalten Solanin, eine leicht giftige Substanz. In reifen Tomaten lässt sie sich kum noch nachweisen, nur im Stiel ist sie noch vorhanden. Einige Sorten aber sind auch in reifem Zustand grün, diese können jederzeit bedenkenlos gegessen werden.

Handelsklasse verrät nichts über Geschmack
Tomaten sind mit verschiedenen Handelsklassen ausgezeichnet, diese geben aber keinen Aufschluss über die Qualität der betreffenden Frucht. So gibt HK Extra an, dass die Schale unversehrt und makellos ist, HK I-Tomaten weisen leichte Fehler in der Schale auf und HK II-Früchte können schadhafte Stellen bis zu drei Zentimeter Länge haben.
Wenn Sie leckere Tomaten kaufen möchten, sollten Sie nur in der Saison (zwischen Juli und Oktober) shoppen gehen, denn hier haben die roten Früchte das Gros an Sonne erhalten, um besonders aromatisch zu werden.

Schonende Zubereitung
Bevor Sie die Tomate zum Kochen nutzen, sollten Sie den Stielansatz entfernen, denn der enthaltene Stoff Solanin kann nach dem Essen zu Kopfschmerzen, Übelkeit und Hautproblemen führen. Meist verlangen Rezepte, dass man sie häutet. Das geht ganz leicht. Hierfür werden die Tomaten an der Oberfläche kreuzweise eingeschnitten und anschließend kurz in kochendes Wasser gelegt. Nach dem Rausnehmen sollten sie eine Weile liegenbleiben, bevor man die Schale entfernt.