Die Vorstellungsgesprächsvorbereitung

Wer zu einem Vorstellungsgespräch eingeladen wurde, hat die erste Hürde bereits genommen. Jetzt heißt es, die richtige Vorstellungsgesprächsvorbereitung zu treffen.


Nach dem alles entscheidenden Anruf vom Personalchef, in dem man zum Vorstellungsgespräch eingeladen wurde, beginnt die Nervosität mit jeder weiteren Stunde weiter in die Höhe zu schnellen. In der Nacht davor ist an Schlafen nicht zu denken und jede Eventualität wird gedanklich noch einmal durchgespielt. Mit einer umfassenden Vorstellungsgesprächsvorbereitung lässt sich die gröbste Anspannung schnell aus dem Weg räumen.

Vorstellungsgesprächsvorbereitung ist alles

  • Zwei Dinge sind nun wichtig: die Auswahl des Outfits und die Informationssammlung über das Unternehmen, bei dem Sie anfangen möchten. Beginnen wir mit der Kleidung: Männer liegen mit einem Anzug immer richtig, Frauen sind mit einem Kostüm gut beraten.
  • Grundsätzlich sollte das Outfit immer der Stelle angepasst sein, in einer Werbeagentur kann ein Bewerber mit einem weniger konservativen Äußeren durchaus punkten. Neben der eigentlichen Kleidung ist auch ein gepflegtes Äußeres wichtig, das heißt: gekämmte Haare, dezentes Make-up und schlichter Schmuck.
  • Die zweite Hürde ist die Auseinandersetzung mit dem Betrieb. Ziehen Sie bei der Vorstellungsgesprächsvorbereitung Handelsregistereinträge, den Internetauftritt oder Informationen der Wirtschaftsverbände zurate, um sich zu informieren.

Entscheidender Anfang

  • Wer zu spät kommt, wird vom Personalchef bestraft. Natürlich können Sie immer mal im Stau stecken oder das Kind ist krank geworden, eine Verspätung lässt Sie jedoch immer in einem schlechten Licht dastehen. Wenn Sie neu in der Stadt sind, fahren Sie einen Tag vorher zu dem Betrieb, um am entscheidenden Tag auch den Weg zu finden. Fast ebenso nachteilig ist ein zu frühes Erscheinen, Sie sollten nie früher als zehn Minuten vor dem eigentlichen Termin kommen.
  • Am Anfang, wenn Sie den Personalchef begrüßen, ist noch nicht wichtig, was gesagt wird. In den ersten Minuten des Aufeinandertreffens entscheidet vor allem die Chemie. Psychologen sind davon überzeugt, dass die ersten Momente zu den entscheidendsten im gesamten Gespräch gehören und hier bereits klar wird, ob man sich sympathisch ist oder nicht.
  • Steuern Sie Ihre Körpersprache, um einen sympathischen Eindruck zu hinterlassen. Schauen Sie Ihrem Gegenüber in die Augen und lächeln Sie. Warten Sie, bis der Personaler Ihnen die Hand reicht. Seien Sie selbstbewusst, aber nicht arrogant. Lernen Sie, auch die Körpersprache Ihres Gegenübers zu deuten und darauf einzugehen.