Die Wohnung günstig einrichten

Selbst wer nur wenig Geld zur Verfügung hat, kann sich ein gemütliches Heim schaffen und sich günstig einrichten. Ein bisschen Kreativität gehört jedoch dazu.


Wenn man umgezogen ist, eine Renovierung plant oder die erste eigene Wohnung einrichtet, müssen neue Möbel, Gardinen und Dekogegenstände eingekauft werden. Aber selbst wenn man die gesamte Einrichtung beim Schwedendiscounter ersteht, können für ein Wohnzimmer schon mal ein paar tausende Euro zusammenkommen. Mit den folgenden Tipps sparen Sie nicht nur Geld, sondern stellen sich auch noch eine äußerst individuelle Einrichtung zusammen.

Auf Schatzsuche gehen
Gerade als Student ist das Budget zunächst eher knapp. Wenn Sie sich keine neuen Möbel leisten können, gehen Sie auf Schatzsuche nach gebrauchten Exemplaren. So kann man seine Wohnung auf jeden Fall günstig einrichten. Erkunden Sie Flohmärkte, stöbern Sie bei Freunden und Verwandten im Keller und auf dem Dachboden oder suchen Sie im Branchenbuch nach sogenannten Gebrauchtmöbelläden. Bei diesen sollten Sie jedoch auch den Anfahrtsweg mit einplanen, denn die Spritkosten müssen Sie zu dem Möbelpreis addieren. Auch der Seprrmüll bietet eine interessante Alternative zu Möbelgeschäften. Denn nicht alles, was die Leute wegschmeißen, ist auch wirklich Abfall. Altmodisch gewordene Lampen, leicht beschädigte Tische oder zerbrochene Spiegel sollten Sie nicht am Wegesrand stehenlassen, sondern mitnehmen. Letzteren benötigen Sie übrigens, um sich einen einzigartigen Kafeetisch herzustellen. Die Glasscherben dienen als Basismaterial für individuelle Mosaiksteine. Rechtlich bleibt derjenige solange Eigentümer, bis der Sperrmüll abgeholt wird, bevor es also zu einem Streit kommt, bieten Sie doch einen symbolischen Obulus für die Fundstücke an.

Aus Alt mach Neu
Wenn Sie gebrauchte Möbel gefunden haben, müssen Sie diese meist noch renovieren. Entfernen Sie den Staub, schleifen Sie alte Farbreste ab und versehen Sie die Stücke mit einem neuen, farbenfrohen Anstrich. Bevor Sie jedoch loslegen, sollten Sie jedoch die Materialkosten berechnen, damit Sie auch wirklich Geld sparen. Werden Sie kreativ und haben Sie keine Angst. Sie müssen kein ausgebildeter Handwerker sein, um einen Stuhl mit einer neuen Sitzfläche zu versehen oder aus Holzresten einen stummen Diener zu bauen.

Angebote und Discounter nutzen
Wenn Sie sich doch nicht zutrauen, selbst Hand anzulegen, sollten Sie den klassischen Möbeldiscountern eine Chance geben und so die Wohnung günstig einrichten. Hierbei gilt: Möbel, die selbst zusammengebaut werden müssen, sind preislich meist viel günstiger als „fertige“ Möbel. Achten Sie auch auf Ausstellungsstücke, die aufgrund kleinerer Mängel oft zum Bruchteil des Originalpreises verkauft werden. Auch Internetversteigerungen sind eine Möglichkeit. Hierbei müssen Sie aber auf den Wohnort des Anbieters achten. Ist dieser weit entfernt oder sind die Versandkosten extrem hoch, lassen Sie lieber die Finger von dem Angebot.

Kreative Wohndeko
Nachdem Sie nun die grundlegenden Möbel zusammen haben, müssen Sie natürlich noch eine stimmungsvolle Atmosphäre schaffen. Doch anstatt auf teure Accessoires zurückzugreifen, sollten Sie Gegenstände nutzen, die Sie bereits zuhause haben. Füllen Sie beispielsweise eine dekorative Flasche mit verschiedenfarbigen Nudeln, auch Pfefferkörner eignen sich gut, binden Sie eine Schleife drum, fertig ist die selbst hergestellte Deko. Für die Wand arrangieren Sie Fotos Ihrer Lieben zu einer lebhaften Collage. Oder Sie kleben Stoffreste auf eine Leinwand. Selbst Teelichthalter lassen sich selbst herstellen. Bekleben Sie dazu einfach alte Marmeladengläser mit etwas Stoff. All diese Ideen kosten nicht viel und verwandeln Ihre Wohnung in eine Oase der Gemütlichkeit.