Döner selber machen: Rezeptvariationen für Döner

Einen Döner selber zu machen, ist nicht schwer: Es kursiert eine Vielzahl von Rezepten im Netz. Der authentische Döner basiert auf gegrilltem Fleisch und selbst gebackenem Fladenbrot. Die Dönersauce als i-Tüpfelchen bietet Raum für Variationen.


Wichtiger Bestandteil beim Döner selber machen ist das Fleisch: Lamm-, Kalbs-, Rind-, Geflügel- und selbst Hackfleisch, das auf einem Drehspieß gegrillt wird. Gegessen wird aus der Hand im aufgeschnittenen Fladenbrot (Pide) oder in der besonders dünnen Variante, als Yufka Döner. In die Schlagzeilen geraten ist der Döner im Zusammenhang mit dem Gammelfleisch-Skandal. Spätestens zu diesem Zeitpunkt entstand sicher bei vielen der Wunsch, dieses beliebte Gericht selbst herzustellen.

Fleisch und Fladenbrot: Hauptkomponenten beim Döner selber machen

  • Für die Fleischzubereitung lohnt sich die Anschaffung eines Döner-Minigrills. In diesem Video kann man sich anschauen, wie der Grill funktioniert: http://www.kabeleins.de/tv/abenteuer-leben-taeglich/videos/tages-check-d....
  • Wichtig ist die Vorbereitung des Fleisches, egal, ob man es grillt oder in Streifen geschnitten mit wenig Öl in der Pfanne brät. Das Fleisch wird unter Zugabe von Öl und Joghurt für mindestens zwei Stunden im Kühlschrank mariniert, damit es zart und saftig wird. Beigemischte Gewürze sorgen für den Geschmack.
  • Die Herstellung des Fladenbrotes dauert anderthalb Stunden, einschließlich der etwa 60 Minuten, die der Teig zum Gehen benötigt. Es empfiehlt sich, diese Zeit für das Grillen des Fleisches zu nutzen. Ansonsten kann das Fladenbrot  auch vom „Türken“ an der nächsten Ecke besorgt und kross gebacken werden.

Der Fantasie freien Lauf lassen

  • Der Kreative kann sich seine eigene Sauce, eine besondere Gewürznote für das Fleisch oder ein individuelles Gemüsebett, z. B. mit Romanasalat, Rucola oder Jaroma-Kohl zaubern. Eine Sauce auf Tomatenbasis, aus der Dose oder selbst püriert und abgeschmeckt, wäre eine Idee. Man kann sie mit einer gemörserten Pfefferschote aufpeppen.
  • Basis der Döner-Sauce ist stichfester Naturjoghurt. Ergänzt man Ayran und Mayonnaise sowie Salz, Pfeffer und Knoblauch, kommt es dem Klassiker am Imbissstand sehr nahe. Als Variation kann man den Naturjoghurt mit etwas Speisequark und Zitronensaft verrühren, mit Dill oder Minze abschmecken oder mit handelsüblichen Fertigsaucen kombinieren.

Besondere Rezepte: Kalorienreduzierte und fleischlose Döner

  • Kalorienärmer werden Döner, wenn man ausschließlich Geflügelfleisch und Joghurt der Magerstufe sowie Salatcreme anstelle von Mayonnaise verwendet.  Generell ist der Döner bereits ein recht gesundes Mahl dank des frischen Salats und der Tomaten.
  • Döner selber zu machen ist auch kein Problem für Vegetarier und Veganer. Sie greifen auf spezielles VEGGIE-Döner-Fleisch, Weizentortillas, Joghurt und Sauerrahm auf Soya-Basis zurück. Einen Rezeptvorschlag bietet: http://www.attilahildmann.com/doener/doener.htm.