Dogdancing: So lernt ihr Hund das Tanzen

Unter Dogdancing wird eine neue Sportart von Mensch und Hund verstanden, die unter anderem dabei helfen soll das Vertrauen der beiden zueinander zu steigern.


Dogdancing bietet dem Zusammenleben Abwechslung zu bieten, mit viel Spaß für das Herrchen, aber auch für den besten Freund des Menschen. Diese Sportart ist deswegen neu, weil es erst im Jahr 2000 die erste internationale Veranstaltung dazu kam, aber wer sich noch an den Supertalent Gewinner 2009 Yvo Antoni erinnert, der mit seinem Hund Prima-Donna Kunststückchen vorgeführt hat und tanzende Bewegungen vollzog, der hat auch erlebt, was für eine Freude die beiden miteinander hatten.

Grundvoraussetzungen für Dogdancing
Dazu muss gesagt werden, dass Dogdancing nicht mit jedem Hund funktioniert. Der Hund muss von vornherein schon aufgeweckt sein und sich gerne bewegen. Zudem muss man das Gefühl haben, dass der Hund einem wirklich blind vertraut und auch weiß, dass das Herrchen nie etwas Böses mit ihm anstellen würde. So ein Grundvertrauen ist wirklich Voraussetzung, damit auch gleiche Bewegungen vollzogen werden können.
Weiterhin ist für Dogdancing wichtig, dass der Hund schon Grundtätigkeiten beherrscht wie Sitz, Platz und Apportieren. Sollte der Hund dieses noch nicht können, so sollte damit erst begonnen werden. Am einfachsten ist so etwas für den Hund erlernbar, wenn er nach der Befolgung der Anweisung auch belohnt wird – entweder durch ein Leckerli oder durch Streicheleinheiten.

Die ersten Schritte
Wenn ihr Hund die Grundvoraussetzungen erfüllt hat, kann nun mit einfachen Kunststücken begonnen werden. Im Vorfeld sollte man sich auf ein Musikstück festlegen, damit man sich selber nicht aus dem Takt bringt und der Hund auch immer was hat woran er sich orientieren kann.
Zunächst sollte man damit beginnen seinen linken Fuß an den Rechten zu tippen und umgekehrt, dazu kann der Hund dann im Takt Sitz, Platz oder eine Rolle machen. Wahlweise kann der Hund auch hochspringen. Signalisieren können Sie ihm das am einfachsten durch eine Hand Bewegung, da die Hände beim tanzen ja selbst auch mit hinzu genommen werden.
Wenn das viel Zeit kostet, so sollte es Sie beruhigen, dass das normal ist und man sich mit dem Hund langsam steigern muss bevor ein drei Minuten Lied durchgehalten wird von beiden.
Seien Sie beim Dogdancing einfach kreativ und geben Sie sich und besonders ihrem Hund viel Zeit!